Werbung

...
...

Graffiti-Drohung

„Erst Tino, dann Trixi“: Antifa beschmierte wohl Wahlkreisbüro der AfD-Pankow kurz vor Veranstaltung mit Beatrix von Storch

An der Fassade eines Berliner Wahlkreisbüros der AfD wurde eine Graffiti-Drohung gegen die AfD-Politikerin Beatrix von Storch gesprüht. Die Schmiererei wurde mit einem Antifa-Kürzel signiert und nimmt Bezug auf den Nadelstich-Vorfall des AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla.

Von

Werbung:

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist die Fassade des Wahlkreisbüros des AfD-Bezirksverbands Berlin-Pankow mit einem Graffiti besprüht worden. „Erst Tino, dann Trixi“, heißt es in dem Schriftzug. Daneben wurde die Nummer „161“ gesprayt – ein Zahlencode, der von der Antifa verwendet wird. Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch postete ein Bild der Schmiererei auf Twitter. 

Click here to display content from Twitter.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Twitter.

Gegenüber Apollo News erklärte Beatrix von Storch, dass am Freitagabend ein Bürgerdialog mit ihr in dem besprühten Wahlkreisbüro stattfinden solle. Thema ist Habecks neues Heizungsgesetz. Apollo News sprach mit dem Leiter des Pankower Wahlkreisbüros, dem AfD-Politiker und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Ronald Gläser. Dieser berichtete, dass er am Freitag vom Eigentümer des Gebäudes über das Graffiti informiert worden sei. Es befinde sich an der Fassade des Wahlkreisbüros und sei am Donnerstag noch nicht dort gewesen. 

Werbung

Gerade vor dem Hintergrund der Geschehnisse der letzten Tage, könne dieses Graffiti als Drohung der Antifa verstanden werden, so Gläser. Es sei nicht das erste Graffiti der Antifa, das AfD-Abgeordnete bedrohe. Gläser habe BKA und Polizei über den Vorfall informiert. Beide haben laut dem AfD-Politiker angekündigt, am Freitagabend bei der Veranstaltung vor Ort zu sein, zumal auch eine Gegendemonstration angekündigt sei. Am Freitagnachmittag habe die Polizei bereits ein Abtrenngitter vor dem Wahlkreisbüro aufgestellt. 

Sollte das Graffiti tatsächlich von der Antifa stammen, ist der Spruch unschwer als Drohung zu verstehen. Der AfD-Politiker Tino Chrupalla hatte am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung plötzlich über Schmerzen im rechten Arm geklagt und musste daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert werden. Gegenüber Apollo News bestätigte die ermittelnde Staatsanwaltschaft Ingolstadt, dass bei der ärztlichen Untersuchung Chrupallas ein „Nadelstich“ im rechten Oberarm festgestellt worden war. Die AfD sprach von einem „tätlichen Angriff“ auf ihren Vorsitzenden. 

Werbung

Werbung