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Polizei überfordert

Blackout in Mainz – Bürger müssen Verkehr regeln

In Mainz kam es für fast eine Stunde zum Blackout - nichts ging mehr. In der Not begannen die Bürger, selbst den Verkehr zu regeln.

Bildquelle: Berthold Werner, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

In der Mainzer Innenstadt kam es zu einem teilweisen Stromausfall, der mehr als eine Stunde dauerte. Feuerwehr und Polizei waren im Dauereinsatz, da Notstromaggregate teilweise starken Rauch in Tiefgaragen verursachten, Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden und Aufzüge steckenblieben, wie von der Feuerwehr berichtet wurde. Obwohl zahlreiche Ampeln ausfielen, lobte die Polizei die Bürgerinnen und Bürger, da es zu keinen Verkehrsunfällen kam. Der Stromausfall ereignete sich gegen 12 Uhr mittags, und es dauerte bis 13:15 Uhr, bis die Stromversorgung wiederhergestellt war. Besonders in der Altstadt traten jedoch auch danach noch Probleme mit der Stromversorgung auf. Die Ursache des Ausfalls war zunächst unbekannt.

Die Allgemeine Zeitung berichtete, dass der Strom für etwa 45 Minuten ausfiel, was mitten im Vorweihnachtstrubel zu Kassenausfällen in Geschäften und Bankautomaten führte. Ampeln blieben schwarz und Autos steckten in Parkhäusern fest. Die Polizei lobte die Verkehrsteilnehmer in Mainz für ihr „äußerst verantwortungsbewusstes und rücksichtsvolles“ Verhalten. An einigen Stellen übernahmen Bürger die Verkehrsregelung, bis Polizisten einschreiten konnten.

Die Feuerwehr rief mehrere Freiwilligenwehren sowie Personal, das eigentlich freihatte, zur Verstärkung. Die Notrufe von Feuerwehr und Polizei waren „stark belastet“. Ein Sprecher der Stadtwerke mutmaßte gegenüber der Allgemeinen Zeitung, dass ein Kabelfehler im Bereich eines Umspannwerks den Stromausfall verursacht haben könnte.

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