Werbung:

Werbung:

Österreich

Amoklauf mit zehn Toten in Graz: Was über den Tatverlauf bekannt ist

Bei einem Amoklauf am Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) in Graz hat ein 21-jähriger ehemaliger Schüler am Dienstagvormittag das Feuer eröffnet und mindestens zehn Menschen getötet, darunter sieben Schüler und eine Lehrkraft.

Von

IMAGO/Daniel Scharinger

Werbung

In Graz, der Landeshauptstadt der Steiermark, kam es am Dienstagvormittag zu einem Amoklauf am Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) in der Dreierschützengasse. Die Gegend rund um die Schule wurde abgeriegelt, der öffentliche Verkehr umgeleitet.

Mehrere österreichische Medien berichten, dass die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf zehn gestiegen ist. Unter den Toten befinden sich sieben Schüler und mindestens eine erwachsene Person, vermutlich eine Lehrkraft, sowie der Täter selbst. Über 30 Menschen wurden verletzt, einige davon schwer, und einige schweben weiterhin in Lebensgefahr.

Laut Medienberichten eröffnete der mutmaßliche Täter gegen 10 Uhr in zwei Klassenräumen das Feuer. Er war ein ehemaliger Schüler des BORG Dreierschützengasse. Wie oe24 berichtet, sah sich Artur A. offenbar als Mobbingopfer. Die Tatwaffen, eine Pistole und eine Schrotflinte, soll er erst kurz vor der Tat legal erworben haben. Nach der Tat erschoss sich der Amokläufer auf einer Schultoilette, als die Spezialeinheit Cobra am Ort eintraf.

Unter den Opfern befinden sich laut Medienberichten vier Mädchen aus einer 5. Klasse sowie drei Burschen aus dem achten Jahrgang. Eine Lehrkraft wurde vor dem Schulgebäude erschossen. Die Identitäten der übrigen Opfer sind derzeit noch nicht offiziell bestätigt. Die Ermittlungen und die Sicherung des Tatorts dauern weiterhin an. Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus.

Die Verletzten wurden auf mehrere Krankenhäuser in Graz und Umgebung verteilt. Der Schockraum des nächstgelegenen Krankenhauses ist laut Berichten überlastet. Die Zahl der Schwerverletzten ist hoch. Weitere Menschen schweben in Lebensgefahr, da ihnen in den Kopf geschossen wurde.

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

39 Kommentare

  • Mein Beileid für die betroffenen Familien und Freunde.
    Das ist unvorstellbar

  • Graz hat eine kommunistische Bürgermeisterin, Frau Kahr.
    Die Politik hat es auch in Österreich seit 10 Jahren vergeigt…

    • Die Grazer KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr hat den World Mayor Prize 2023 – also „Bürgermeisterin des Jahres“ – gewonnen. Die in London ansässige City Mayors Foundation vergibt die Auszeichnung seit 2004 alle zwei Jahre, und Kahr war im Sommer des Vorjahres für ihre „Robin-Hood-Politik“ nominiert worden.
      Auf der Shortlist für den Preis war u. a. auch der Bürgermeister von Kiew, Witali Klitschko.
      Kahr wurde laut der Begründung der City Mayors Foundation mit dem World Mayor Preis 2023 „für ihren selbstlosen Einsatz für ihre Stadt und deren Bürger ausgezeichnet“.
      Lokalpolitik bedeute für Bürgermeisterin Kahr,
      „für alle Grazer das Beste zu wollen, ohne dabei die individuellen Sorgen einzelner Mitbürger zu vergessen“.
      „Ihre Entscheidung, einen großen Teil ihres Gehalts mit bedürftigen Menschen zu teilen, hat weltweit Bewunderung hervorgerufen. Bürgermeisterin Kahr hat bewiesen, dass bürgernahe Politik überzeugen und erfolgreich sein kann“,

    • Ob die OB mitgeschossen hat,da würde ich den Ball mal flach halten.
      Die KPÖ hat in Graz so viele Wähler, weil die etablierten Parteien ein korrupter Sauhaufen ist,es waren ganz viele Protestwähler , die denen einen Denkzettel verpasst haben. Nicht immer sind die Roten schuld.
      Ich weiss von Bekannten, dass in Österreich relativ laxe Waffen- und Munitionsregularien existieren.
      Die haben sich dort immer mit Munition für den Privatgebrauch (Sport,Jagd)versorgt , die ein Spezi für sie kaufte.
      Österreich ist voll mit Waffen und Munition in Privathand, war ja bis vor einigen Jahren kein Problem,selten kam es zu Morden, zu solchen Amoktaten mit vielen Opfern schon gar nicht. Da wird sich gesetzlich bald was ändern, da kannst drauf wetten.

      • Stimmt! Genau das werden die Linken jetzt zum Anlaß nehmen, um auch rechtschaffene, korrekte Waffenbesitzer zu „bestrafen“.

      • Stimmt! Jetzt werden die Waffengesetze „anlassbedingt“ auch für all die zigtausenden korrekten Waffenbesitzer verschärft. Nach kommunistischer Vorgehensweise werden alle bestraft.
        Die meisten Taten wurden und werden aber mit Messern begangen….

      • Stimmt! Jetzt werden die Waffengesetze „anlassbedingt“ auch für all die zigtausenden korrekten Waffenbesitzer verschärft. Nach kommunistischer Vorgehensweise werden alle bestraft.
        Die meisten Taten wurden und werden aber mit Messern begangen….

  • Meine Tränen sind noch gar nicht trocken, und ich muss schon wieder trauern.

  • Mobbing und Rassismus…
    Das ist die Realität an vielen deutschen Schulen:
    „Kampf im Klassenzimmer“, WDR, 2009 (!)
    Oder aktueller:
    „Gewalt an unseren Schulen“, ZDF, 2024.
    „Birgit Ebel – Interview – Mobbing und Rassismus in der Schule, Hyslop 2024
    ‚Hurra, Hurra, die Schule brennt!‘, Fair Talk, 2024

  • Schrecklich!

    Mein Beileid gilt für die betroffenen Familien,
    Das gilt auch für die Eltern des Amokläufers, die ja auch zu den von diesen schrecklichen Ereignis betroffenen Familien gehören.
    Wäre interessant zu wissen, ob den Eltern des Amokläufers auch psychische Betreuung angeboten wird.

  • Nächstenliebe , Zusammenhalt , Hilfsbereitschaft , Kameradschaft und Freundschaft sind Egoismus , Skrupellosigkeit und Menschenverachtung gewichen.
    Politik und Medien machen es vor.
    Mein Mitgefühl an alle Opfer und ihre Familien.

  • Laut der österreichischen „Kronen Zeitung“ haben Ermittler am Dienstagnachmittag das Zuhause des 21-jährigen Täters Art(h)ur A. durchsucht. Dabei fanden sie einen Abschiedsbrief.

    Das Borg soll A. vor zwei Jahren ohne Abschluss verlassen haben. Laut den Salzburger Nachrichten eröffnete er das Feuer in seinem ehemaligen Klassenzimmer. Seine ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler dürften dort freilich gar nicht mehr anwesend gewesen sein, da sie mittlerweile wohl ihren Abschluss gemacht haben dürften.

    Die Opferzahl des Amoklaufs in Graz hat sich erhöht auf 10, außerdem der Täter.

    Die erste Trauermesse läuft seit 18.30 Uhr in Graz – St. Vinzenz, unweit der betroffenen Schule. „Wir entzünden jetzt ein Licht für Leo“, sagt Pfarrer Bernhard Pesendorfer gleich zu Beginn unter Tränen.

    „Mir macht das schon Angst“, sagt Ibrahim (15), der am Dienstag mit seinen Freunden in der Nähe eines Supermarkt-Parkplatzes nahe des BORG in der Dreierschützengasse stand.

  • Hätte hier ein 22-jähriger Österreicher um sich geschossen, wüsste der geneigte Leser dies bereits nach dem Lesen der allerersten Schlagzeile. So weiss „man“ immer noch nichts, bzw. will nichts preisgeben.
    Fakt ist aber jetzt schon eins: Amokläufe dieser Art und diesen Ausmasses kannte man in Deutschland und Österreich bisher nicht.

    • Kannte man nicht? Dann solltest du dein Gedächtnis auffrischen. Erfurt 2002 und Winnenden 2009 waren an Grausamkeit kaum zu überbieten.

    • Mich wundert, dass es nicht öfter passiert!:
      Das ist die Realität an vielen deutschen Schulen:
      „Kampf im Klassenzimmer“, WDR, 2009 (!)
      Oder aktueller:
      „Gewalt an unseren Schulen“, ZDF, 2024.
      „Birgit Ebel – Interview – Mobbing und Rassismus in der Schule, Hyslop 2024
      ‚Hurra, Hurra, die Schule brennt!‘, Fair Talk, 2024

  • Furchtbar… und das im besten Österreich aller Zeiten

    • In wessen Osten liegt Österreich eigentlich?

  • …über ihre eigenen Lügen stolpern.

    • aber bis dahin verbleibt nur verbrannte Erde. Was hilft es noch, wenn Jahrzente an Aufbau in wenigen Jahren vernichtet werden. Rom hat sich auch nie wieder erholt.

    • der taeter ist oesterreichischer staatsbuerger und heisst artur a.

      • Artur ohne h kommt aus dem Tschtschenischen oder Türkischen. Nur so.

  • Mein erster Gedanke war:
    Bin gespannt ob’s ein Maturant war der von der Prüfung ausgeschlossen wurde.

    Warum ich so dachte?

    Ich werde nie vergessen wie ein Lehrergremium sich über den Ausschluss jedes einzelnen Schülers zur Matura Prüfung gefreut haben.

    Das haben wir miterlebt in einem Restaurant am Nachbartisch und waren schockiert.

    Was aber so eine schreckliche Tat nicht rechtfertigt.

    RIP 🕯
    Allen Betroffenen, Angehörigen, freunde, Nachbarn, Geschwister, Eltern, Großeltern und Anverwandten viel Kraft und alles Gute.
    Lara

  • Immer wieder merkwürdig ,daß sich der Täter am Ende erschießt.Warum ist das so?

  • Ich hoffer der/die Täter werden bald dingefest gemacht! Zudem bin ich sehr auf den Vornamen gespannt.

    Den Angehörigen der Opfer mein Beileid.

    • Der Vorname sollte zuerst Anton sein, dann Artur. Nun ja. Offensichtlich weiss man nichts Genaues. Oder will es nicht bekanntgeben.

  • Mögen die Toten in Frieden ruhen.
    Der Mörder ist wohl sehr kaltblütig vorgegangen,
    Wann werden die Medien berichten, woher er die Waffe/Waffen hatte und wo hat er unbemerkt, dass Schießen und Morden gelernt?
    – Irgendwas läuft seit langem total schief,
    in unserem Geschellschaftssytem.

  • Laut der Polizei ist der Täter ein 21-jähriger Österreicher. Das lässt immer noch die Möglichkeit zu, dass es sich um einen Ausländer mit österreichischem Pass handelt.
    Die „Info“, die ja von Anfang an die Runde machte, dass der Täter ein ehemaliger Schüler der Schule sei, ist allerdings laut WELT nicht polizeibestätigt, sondern hierbei handelt es sich um eine Mutmassung der Medien. Wenn er aber kein ehemaliger Schüler ist, dann zieht auch die Mobbing-Karte nicht, die gleich zu Anfang gezogen wurde.
    Fazit: es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Und die entscheidende Info wird unter Verschluss gehalten.

  • Ist nicht dieseTat bestätigung der Mobbingsgründen?!
    Der konnte doch nicht normal sein

  • Wie kann denn bitte ein 22Jähriger von 4 Fünftklässlerinnen gemobbt worden sein?

    • Er ging vor zwei Jahren ohne
      Abschluß von der Schule ab.

      Er begann das Feuer in seinem
      ehemaligen Klassenzimmer, wo
      wohl nicht mehr sein Jahrgang, der
      inzwischen den Abschluß gemacht
      hat, saß.

  • howe – Stimmt! Jetzt werden die Waffengesetze „anlassbedingt“ auch für all die zigtausenden korrekten Waffenbesitzer verschärft. Nach kommunistischer Vorgehensweise werden alle bestraft.
    Die meisten Taten wurden und werden aber mit Messern begangen

  • Die Gesellschaft rastet aus, alles ist nicht mehr beständig, nichts mehr haltbar. Dieser Zustand des Chaos ist erwünscht. Es herrscht ein Krieg. Die linken Ideologen führen diesen Zustand herbei und wollen, wenn dann Satans Werk erfüllt ist, der Phoenix aus der Asche sein.

  • Da nicht zehn mal erwähnt wurde dass der Täter Österreicher ist, können wir nur raten in welcher Moschee er gebetet hat.

    • Das ist offensichtlich dein einziges Problem, gell?

    • Er heißt Artur.

  • Selbst die Mobbingopfer sind heute nur noch Flaschen. Zu meiner Zeit hatten die wenigstens die Eier immer wieder aufzustehen und sich zu wehren.^^

Werbung