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8 Kommentare

  • Ich habe vor 35 Jahren eine Psychoanalyse gemacht, die mehrere Hundert Stunden gedauert hat.
    Sie fand drei- bis viermal pro Woche statt. Eine Sitzung dauerte 50 Minuten.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Psychoanalyse mir den Rest gegeben hat.
    Danach war ich sehr viele Stunden in einer Psychotherapie, die versuchte die Schäden, die durch die Analyse hervorgerufen worden waren, zu heilen.

    Trotzdem bin ich heute schwer depressiv und leide an einer Angststörung.
    Beide Leiden werden durch einen umfangreichen Medikamenten-Cocktail im Zaum gehalten.

    Ich kann nur davon abraten, eine Psychoanalyse zu beginnen!

    Die hohen Kosten übernahm fast vollständig meine Krankenkasse.

    • Es kann auch andersherum, nämlich erfolgreich ablaufen. Es kommt auf die Person des Therapeuten und seine Ausbildung an.

  • Bei Freud hörte ich auf.

  • Ich habe mich damals bemüht, aber Sigmund Freud ist für mein Empfinden nur unter Drogen zu ertragen. Da ich keine Drogen konsumiere …. habe ich ihn relativ schnell wieder abgesetzt.

  • Super Thema.
    Zuhören hat sich gelohnt

  • Sigmund Freud hat psychisch kranke und traumatisierte Frauen untersucht, und diese Erkenntnisse bildeten das Fundament für die Entstehung der Psychoanalyse. Otto Gross, ein Schüler Freuds, kam ab 1905 regelmäßig auf den Monte Verità in Ascona (dort entstand die erste Hippie-Bewegung, die Marcuse mit der 68er Generation wieder zum Leben erweckte). Gross hat Freuds Psychoanalyse mit Anarchismus und freier Liebe kombiniert. Gross war selbst schwer opiat- und kokainabhängig. Auf dem Monte Verità lebte er in einer alternativen Kolonie und experimentierte exzessiv mit Drogen, um das Unbewusste zu befreien. Er behandelte dort andere Künstler, Aussteiger und Suchtkranke oft im Zustand des gemeinsamen Rausches – die Erkenntnisse Gross sind später in die Freud’sche Psychoanalyse eingeflossen, auch wenn sich Freud immer von Gross und der Erweiterung ’seiner‘ Psychoanalyse distanziert hat.

  • Dadurch, dass kein menschliches Leben ohne psychische Symptome möglich ist, könnte es abwegiger nicht sein, etwa hier in der Kommentarspalte von Apollo News erst jüngst vor wenigen Tagen einem den Vorhalt zu machen, der jeweils veröffentliche Beitrag wäre angeblich „wieder wirr“.

  • Ich arbeite seit Jahrzehnten in einem Frauenberuf – ihre Arbeitsproduktivität ist eine Katastrophe. Sie wird komplett überschätzt, allein aus pc-Gründen.
    Aber da sie alle von Steuern bezahlt werden, ist das kein Problem.

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