Gewerkschaft Verdi
Tarifeinigung der Länder: 5,8 Prozent mehr Geld – 12 Milliarden Euro Gesamtkosten
In den Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Bundesländern hat man sich auf eine Gehaltserhöhung von 5,8 Prozent geeinigt. Da auch Beamte und Pensionäre davon profitieren, liegen die Gesamtkosten bei 12 Milliarden Euro.
Von
Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb haben sich mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) geeinigt. Die Tarifbeschäftigten sollen in drei Stufen insgesamt 5,8 Prozent mehr Geld bekommen. Monatlich soll es mindestens 100 Euro mehr geben. Davon sind 925.000 Beschäftigte in allen Bundesländern außer Hessen betroffen, wo eigene Tarifverhandlungen laufen.
Andreas Dressel, Verhandlungsführer der TdL, sagt: „Es geht für uns an die Grenzen des finanziell machbaren.” Denn von der Lohnerhöhung sind auch Beamte und Pensionäre betroffen, für die das Verhandlungsergebnis übertragen wird. Insgesamt profitieren laut öffentlicher-dienst-news.de 2,2 Millionen Beschäftigte der Länder von der Erhöhung. Die Gesamtkosten liegen bei 12,34 Milliarden Euro, wie Dressel sagt. Der Tarif läuft 27 Monate bis Ende Januar 2028.
Werbung
Die erste Lohnerhöhung soll zum 1. April in Kraft treten und 2,8 Prozent betragen, mindestens aber 100 Euro monatlich. Zum 1. März 2027 soll es eine weitere Erhöhung um zwei Prozent geben und zum 1. Januar 2028 eine Erhöhung um ein Prozent. Lehrer, Beschäftigte im Gefängnis oder Kitapersonal sowie Tierpfleger bekommen mehr Geld. Für Praktikanten, Auszubildende und duale Studenten soll die Vergütung in den kommenden zwei Jahren um insgesamt 150 Euro steigen.
Außerdem sollen die Arbeitsregelungen in Ostdeutschland an die im Westen angeglichen werden. In den drei ostdeutschen Universitätskliniken in Jena, Rostock und Greifswald wird die Arbeitszeit abgesenkt. Der Kündigungsschutz soll für Tarifbeschäftigte verbessert werden. Für die bundesweit 300.000 studentischen Hilfskräfte an den Universitäten soll ab dem Sommersemester eine Mindestvergütung von 15,20 Euro pro Stunde gelten. Ein Jahr später soll es dann 15,90 Euro geben.
Werbung
In den letzten Wochen war es immer wieder zu Warnstreiks gekommen. So streikten beispielsweise am 2. Februar bundesweit große Teile des öffentlichen Personennahverkehrs, und am Mittwoch hatten zahlreiche Kindertagesstätten in Berlin geschlossen oder arbeiteten nur eingeschränkt. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft Verdi sogar sieben Prozent mehr Lohn gefordert und ein monatliches Plus von 300 Euro. Die letzte Verhandlungsrunde begann am Freitag und zog sich bis in den Samstag. Es seien „sehr zähe Verhandlungen mit wenig Schlaf” gewesen, berichtet der Spiegel.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
um mal ein bisschen realistisch und ehrlich zu sein, das sind 5,8% ueber 3 Jahre. Also nichteinmal 2% pro Jahr. Das ist unter der Inflationsrate und damit ein realer Einkommensverlust.
Und nein, ich bin kein Landesbeamter und bekomme das Geld nicht.
Das ist zwar richtig, aber rein finanzwirtschaftlich betrachtet, ist jeder Staatsangestellter ein Kostenfaktor, dessen Einkommen von Angestellten in der Wirtschaft finanziert werden muss.
Von diesen gibt es a) immer weniger und b) bekommen die mittlerweile wenig bis gar keine Gehaltserhöhungen mehr.
Bedeutet: Immer mehr Staatsangestellte müssen mit immer weniger Einkommen finanziert werden, was dazu führt, dass Unternehmen immer weniger Personen einstellen um Kosten zu sparen.
Dadurch entsteht eine Abwärtsspirale.
Entsprechend hätte es gar keine Erhöhung geben dürfen, um die Inflation nicht weiter zu befeuern. Erst wenn die Wirtschaft wieder wächst, hätte es auch für den Staatssektor Gehaltserhöhungen geben dürfen
Naja, die Arbeitnehmer zahlen ja auch Steuern und Sozialabgaben. Sie finanzieren eine Teil ihrer Arbeit selbst.
Wenn ich es recht verstehe, zahlen die gar nichts selbst, weil die nach meinem Verständnis volkswirtschaftlich nichts erzeugen, was sich irgendwie verkaufen lässt. Deren Gehälter, zu denen ja auch erwähnte Abgaben zählen, werden tutto kompletti in der sogenannten „freien Wirtschaft“ erzeugt, von Leuten die dort produktiv arbeiten und etwas erzeugen, was sich irgendwo auf der Welt gewinnbringend verkaufen lässt. Ergo sind deren Gehälter rein auf der Kostenseite zu verbuchen, es stehen keine Einnahmen dagegen.
So mein persönliches Verständnis, aber ich bin weder Ökonom noch Volkswirtschaftler.
@Satis Est
Korrekt. Alle Gehälter staatlicher Angestellter müssen über die Privatwirtschaft erzeugt werden. Man kann natürlich bei Busfahrern, Lehrern, etc anführen, dass diese einen Nutzen erbringen, der volkswirtschaftlich relevant ist.
Das sind aber die wenigsten.
Deswegen ist jede Gehaltserhöhung für staatliche Angestellte ein weiterer Kostenfaktor, der in der Privatwirtschaft erzeugt werden muss.
Und entsprechend bezahlen diese Leute halt auch ihre Steuern strenggenommen nicht selbst, sondern erhalten einen Anteil ihres Gehaltes nicht ausbezahlt bzw müssen diese als Umlage wieder an andere staatliche Institutionen abführen
Richtig, den die Frage ist wirklich, wer es bezahlen soll?
2027 fällt BW im Länderfinanzausgleich aus und dann werden bei den Nehmerländer weniger Geld ankommen um ihre Mitarbeiter zu bezahlen. Die GKV hat Milliarden Euro Löcher, Tendenz steigend.
Wenn Sie keinen funktionierenden öffentlichen Dienst möchten, gibt es genug andere Staaten, wo Sie hingehen können. Korrupte Staaten gibt’s auch en masse. Die Mühlen mögen vielleicht manchmal langsam mahlen, aber sie mahlen immer noch sicher. Sie können nach Amerika gehen, wo die Schusswaffen locker sitzen. Sie können auch nach GB gehen und sich dort behandeln lassen. Den britischen Strafvollzug sollten Sie sich von Boris erklären lassen. Die Organisierte Kriminalität tobt in Italien. Das Bakschisch können Sie auch gerne woanders entrichten, wenn Sie eine öffentliche Leistung erhalten wollen.
Vielleicht lernen Sie dann wieder saubere Städte, Schulen und einen funktionierenden Gesundheitsdienst u. v. m. schätzen!
Und was genau gibt einem Volk die Garantie nicht ärmer zu werden? Ärmer werden bedeutet das alles teurer wird und man weniger in der Tasche hat. Das wird jetzt einfach die Steuern und Kosten nach oben treiben. Genau wie der Mindestlohn. Am Ende haben wieder alle weniger in der Tasche
„Der Tarif läuft 27 Monate bis Ende Januar 2028.“ Für mich sind das genau 2 Jahre.
Werbung
Der alte Vertrag ist zum 31.10.2025 ausgelaufen. Daher gibt’s auch erstmal eine sechsmonatige Nullrunde
Sehr gute Idee in Zeiten, wo Städte und Kommunen am Rande der Pleite stehen. Wer soll das noch bezahlen? Oder besser, wer soll das noch erarbeiten?
Das die Kommunen pleite sind, liegt wohl eher an den explodierenden Migrationskosten, als an zu hohen Tarifabschlüssen. Daran wird sich aber sicher nichts ändern.
@Glashaus
Hier geht’s zum einen nicht um Städte und Kommunen, sondern um die Länder. Zum anderen zahlen die Beschäftigten auch Steuern und Sozialabgaben.
Ja da haben sie recht ! Aber auch diese Abgaben wurden von Mitarbeitern der Freien Wirtschaft erst erarbeitet !!
Weiß nicht ob der öffentliche Dienst das nicht verstehen kann oder verstehen will . Alles Geld in Deutschland stammt aus der Wirtschaft und von den Menschen die Dort arbeiten !
Wohl wahr, aber die Gesetze und Verordnungen, welche die Exekutive umsetzt, werden von der Politik verabschiedet.
Man sollte, statt Privatsektor und ÖD gegeneinander auszuspielen, lieber die Ursachen suchen.
Deutschland entwickelt sich trotz höchster Lohnstückkosten zu einem Billiglohnland. Ich nehme gern den Vergleich zwischen der Schweiz und Deutschland in den letzten 30 Jahren her.
Da muss aber der Netto Steuerzahler Michel mal langsam anfangen richtig Gas zu geben ! Da werden wohl selbst 50Std die Woche nicht mehr reichen ! Auch die Rente mit 70 bleib wohl ein feuchter Traum !
Die Regierung verbrennt das Geld der einfachen Bürger (Nicht Staatsbedienstet und Politiker )schneller als sie selbst Steuern und Abgaben erhöhen kann 🙂
Hat was von der Geschichte vom Hasen und dem Igel !! 🙂
Bin mal gespannt wann wir Zwangsendeignungen bekommen um Staatsbedienstet zu bezahlen . Lang kann das nicht mehr dauern bei schrumpfender Wirtschaft und Ideologischer Steuergeldvernichtungsorgie !
Solange Milliarden für die Ukronazis über sind kann es so schlimm nicht sein. Oder?
Vor allen Dingen, sie erfüllen ihre Aufgaben nicht!
Tobi die Städte und Kommunen müssen für Leistungen die der Bund ins Leben ruft bezahlen.
Einfach: der Bund bestellt die Kommunen und Städte bezahlen
Hier geht’s zum einen nicht um Städte und Kommunen, sondern um die Länder. Zum anderen zahlen die Beschäftigten auch Steuern und Sozialabgaben. Und finanzieren damit Geschenke ins Ausland. Hauptsache die Erhöhung der Abgeordnetenbezüge und Diäten ist geregelt. Auch der Mindestlohn und die Renten steigen deutlich über der Inflation.
Ohne das Ganze jetzt werten zu wollen, vergesst nicht dies umfasst auch Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr! Dafür, dass sie mittlerweile sehr oft angegriffen werden und im Notfall für euch da sind sollten sie angemessen bezahlt werden. Die meisten hier wären für die Kohle nicht bereit evtl. ihre Gesundheit oder gar das Leben zu riskieren, Schwerverletzte oder Tote zu bergen (alles kein schöner Anblick und das lässt man nicht auf der Arbeit), sich von Besoffenen vollkotzen zu lassen usw…
Dazu kommen 12/24 Stunden-Dienste und vieles andere….
Bei Verwaltung, Lehrern usw. sieht die Sache etwas anders aus. Was ich mich allerdings auch immer wieder Frage (ohne jetzt provozieren zu wollen!), wenn die Berufsgruppe doch so toll ist, warum haben viele nicht diesen Weg gewählt? Nicht vergessen, Beamte müssen von ihrem Gehalt/Pension die komplette Krankenversicherung (privat) bezahlen, verringert das Netto schon ordentlich.
Weiter geht es. Der Staat ist verpflichtet Rückstellungen für die Pensionen zu bilden. Dies tut er aber nicht bzw. nicht im ganzen Umfang. Stattdessen plündert er wie für viele Dinge u. A. die Rentenkasse. Dafür kann aber der einzelne Beamte nichts. Apropos, was viele auch nicht bedenken, der Beamte kann jederzeit versetzt werden. D.h. der Bundesbeamte in ganz DE! Es interessiert dann nicht ob du irgendwo ein Haus hast. Pech gehabt. Habe ich alles hinter mir.
Also evtl. mal überlegen ob der Job wirklich so dolle ist. Wie gesagt es gibt Ausnahmen, bei denen ich meine es wäre keine Verbeamtung nötig, Lehrer, Verwaltung usw. Ach ja und auch bitte daran denken, wenn Beamte mit in die Rentenkasse zahlen, haben sie auch entsprechende Ansprüche daraus. Ein Nullsummenspiel also. Streiken dürfen sie auch nicht. Also evtl. doch ein paar in der Verwaltung? Sonst wären bei Streiks öffentliche Verwaltungen zu. Wäre dann doch auch blöd, oder?
So manche hier haben scheinbar nicht realisiert das diese Menschen auch ihre Familien versorgen müssen.
Sicherlich ist es zu kritisieren das in den höheren Gehalts/Besoldungsgruppen immer mehr Stellen geschaffen werden um dem Verwaltungswahnsinn gerecht zu werden.
Aber was ist mit den Menschen die z. Bsp. für uns die Landesstraße pflegen und Im Winter streuen? Auch Beschäftigte in der Justiz oder anderen wichtigen Bereichen gehören nicht zu den Spitzenverdiener.
Kritik ist ok, aber bitte erst darüber nachdenken.
Früher gab es in Lohn- und Gehaltsverhandlungen mindestens den Inflationsausgleich.
Jetzt gibt es nicht einmal das: ungefähr 1,9 Prozent Erhöhung
Inflation Januar 2026 + 2,1 %
Dienstleistungen +3,2 %
Jahr 2025 2,2%
Der Steuerzahler als Beute. Während die Wirtschaft im freien Fall ist und Zehntausende ihre Arbeit verlieren, kassieren Beamte und öffentlicher Dienst wieder richtig ab.
Hier geht’s um die Angestellten der Länder, die genauso in die Sozialversicherung einzahlen wie jeder andere Arbeitnehmer in Deutschland.
Wenn ich ihnen 100 Euro gebe und sie mir von den 100 Euro sofort 20 wieder zurück geben, habe ich dann 20 Euro mehr als vor der Auszahlung oder 80 Euro weniger?
So verhält sich das, nach meinem Verständnis. Aber, vielleicht liege ich falsch?
@Glashaus
Es gibt ja nicht nur die 2 Zustände „Ganz“ oder „Gar nicht“.
Aber zwischen 50 – 80% einstampfen, also für mich klingt das charmant.
Markus Krall hat dazu spannende Ideen und Hinweise. Auch, wenn ich das nicht ganz so radikal handhaben würde wie er.
Aber ich bin ja auch nicht im Prospekt derer, die es handhaben müssen. Ich muss es hinterher nur ertragen.
Dann stampfen wir den öffentlichen Dienst halt komplett ein und machen alles ehrenamtlich.
Und die wählen natürlich Parteien, die sie am fetten Trog lassen. Da verwundern die Wahlergebnisse nicht.
Aber wie in jedem sozialistischen System und jeder Planwirtschaft wird denen irgendwann das Geld ausgehen, wenn alles abgewirtschaftet und Industrie und Handwerk zerstört sind..
„Sozialisten sind Menschen, denen irgendwann das Geld der anderen Leute ausgeht“
Maggie Thatcher
Das allein kann nicht die Erklärung für die Wahlergebnisse sein. Laut Gemini beträgt der Anteil der Staatsbediensteten (Beamte und öffentlicher Dienst) nur 12% an der Erwerbsbevölkerung.
Richtig abkassieren sieht anders aus, das Ganze liegt unter der Inflationsrate, selbst wenn man die kalte Progression außer acht lässt.
Diese 5,8% sind in echt: ((2,8% × 24) + (2,0%× 10) + (1,0% × 1))/27 = 3,27% das sind die echten Prozent auf 27 Monate, nicht 5,8% und das sogar Brutto (Steuerprogression). Von den 12 MrdEuro kassiert der Staat ungefähr 6Mrd sofort wieder ein (brutto-netto)…
@ Eddy the Igel
ja, aber mit Zahlen haben die es hier nicht so. Das würde gegen die Vorurteile sprechen. Die wollen gepflegt werden.
@Sonnemann – genau lesen: Tarifabschluss für Arbeiter und Angestelle.
nicht immer alles in einen Topf werfen und umrühren
Und zusätzlich werden noch Beamten Jobs erschaffen! Das heißt, noch mehr faule Parasiten mit durch füttern!
Monatlich soll es mindestens 100 Euro mehr geben.
Und warum bekommen Armutsrentner die auf Grundversorgung im Alter angewiesen sind nicht 100 Euro mehr im Monat.statt das von der Rente nur 563 Euro überbleiben als wären sie Bürgergeld Bezieher,die 100 Euro wären schon eine kleine Verbesserung zum leben.
Nicht, dass ich es den Leute nicht gönnen würde … aber 5,8% sind ein volkswirtschaftlicher Wahnsinn, welche die Stagflation weiter befeuern wird.
5,8% auf 27Monate!
Noch nicht einmal ein Inflationsausgleich.
Vermute hinter Zefix einen Überschriftenleser.
Sry.
Das sind 3,27% (Brutto – Steuerprogression) in echt auf 27 Monate, dass ist bei weiten kein Inflationausgleich, dass ist fetter Kaufkraftverlust…
Es sei den Beschäftigten gegönnt. Immerhin arbeiten sie für ihr Geld und sind nicht für die kaputten Finanzen verantwortlich. Andere bekommen vom Staat ihr Geld fürs Nichtstun. Zudem müssen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst einer kaputten Gesellschaft dienen. Ich frage mich regelmäßig, warum die sich das antun, Stichwort: Arbeiten im Brennpunkt. Insofern ist der Tarifabschluss sogar zu niedrig.
Da hast du aber keine Verbindungen zu den beamteten Angestellten in allen sozialen Bereichen.
Meine Erfahrungen mit Lehren, Sozialarbeitern etc. sind andere.
Soie haben schon vor Jahren aufgegeben und erzählen mir immer wieder, sie machen nur noch das Nötigste, weil es keinen Sinn macht sich auf zu opfern. Also geht ihnen die Entwicklung Deutschlands am Arsch vorbei. Und das Wichtigste für sie sind nur noch die Pensionen und wieviel Prozent bekomme ich!
In der wirtschaftlichen Krise hält man sich mit Lohnerhöhungen zurück.
Man verheizt nicht die Kohle, bevor die Lokomotive Fahrt aufgenommen hat!
Machen das alle in allen Tarifparteien? Warten wir’s ab….
https://www.igmetall.de/tarif/tarifrunden/diese-tarifrunden-stehen-an
Keine Ahnung.
Aber vielleicht wäre das Sondervermögen als Gehaltserhöhung besser angelegt als für Radwege oder Kühlschränke…
Meine Großmutter Lydia Rath geborene Döring, die aus dem bessarabischen Tarutino stammte, sagte schon: „Geld kann man nicht essen“. Die von ihr geübte Kritik bezieht sich deshalb noch heute auf Praktiken, infolge derer vor allem das zukunftsreichste Denken nicht fruchten kann. Mithin könnte es sein, dass die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gegenwärtig damit das Beste abtötet. Fraglich wäre dann, ob aktuell die Tarifautonomie sich dadurch nicht ihres Sinns beraubt sieht?
Angesichts der dramatischen Wirtschafts- und Haushaltslage tâten Ver.di und Genossen gut daran, maßvoll bis zu einer Nullrunde zu bleiben. Immerhin haben die Angestellten im öffentlichen Dienst einen krisensicheren Arbeitsplatz, der heutzutage Goldwert hat.
Die Tarifverhandlungen sind für Angestellte, nicht für Beamte.
Richtig schlaue Meinung.
Mir platzt der Kopf wenn ich so etwas lese.
Mit dieser Sicherheit sollen dann die Beschäftigten nach Hause gehen und ihre Angehörigen ein Leben finanzieren?
Genau die Summe, die jedes Jahr an die Ukraine geschickt wird. Da gönne ich es doch lieber den Krankenschwestern, Müllmännern und Pensionären.
Die Rentner müssen erst mal bluten:
https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/100-milliarden-euro-sparen-diese-renten-reformen-fordert-der-iwf-von-deutschland_062c0600-4253-4ae7-847f-3abc868f219d.html
Ist eine Umverteilung von unten nach oben über steigende Geühren, Abgaben, Versicherungen usw.
Die CDU wird uns alle retten!
https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/100-milliarden-euro-sparen-diese-renten-reformen-fordert-der-iwf-von-deutschland_062c0600-4253-4ae7-847f-3abc868f219d.html
Warum nicht 7% ? Unsere Regierung arbeitet doch auf die multiple Staatspleite hin. Deutschland, gleichzeitig mehrere EU Staaten und die EU. Noch sind ja Gelder aus dem „Sondervermögen“ zu verteilen. Einfach irre. Hoffentlich versucht kein Insolvenzverwalter dieses Verfahren. Eine möglicherweise letzte Kreditlinie an die netten Mitarbeiter verteilen…… Prost!
Hat man da noch Worte?
5,8 Prozent, bedeutet wieder und wieder wird alles teurer. Diese Leute in diesen Berufen produzieren nichts. Sie produzieren keinen Mehrwert!
Deutschland frackt ab aber Hauptsachen die in Verwaltungen, Beamte, öffentlicher Dienst kassieren ab.
Sprachlos, sprachlos, sprachlos.
12 Milliarden mehr Kosten = 12.000.000.000 € an Mehrkosten zzgl. entsprechnder Pensionen später,…. nur für diese Erhöhung. Milliarden nicht Millionen. Die Millionen werden inzwischen durch Milliarden ersetzt. Was sind schon Nuller?
Haben die noch alles Tassen im Schrank?
Es ist nicht mehr auszuhalten.
5,8% auf 27 Monate. Wechseln Sie in den Öffentlichen Dienst, das ist scheinbar das Paradies auf Erden.
…macht im Schnitt ganze 2,5% pro Jahr. Es stehen 2026 etliche Verhandlungen an, bin gespannt auf die Ergebnisse.
https://www.igmetall.de/tarif/tarifrunden/diese-tarifrunden-stehen-an
Na, wenn sie so überflüssig sind, dann schafft sie doch einfach ab!
Keine Polizei, keine Justiz, keinen Zoll, keine Berufsfeuerwehr, keine Lehrkräfte, keine öffentliche Verwaltung, keine kommunalen Bauhöfe, keine Straßenverkehrsbetriebe, keine….
Mann, was man da für Geld sparen könnte! Und den überflüssigen Mist, den die produzieren, kann man auch selbst stemmen!
Ihre Wortmeldung zeugt von großem Sachverstand. Ich kann dringend zu einem Posten bei der Müllabfuhr raten. Die zahlen extrem gut und haben alle Annehmlichkeiten des öffentlichen Dienstes. Die Arbeit in einer Brennpunkt Kita ist nicht so gut bezahlt wird aber trotzdem von vielen ausgeübt.
Sie können ja mal die von Ihnen so gefürchtete Zahl durch die Anzahl der Beschäftigten teilen und auf 27 Monate verteilen.
Auch diese Zahl fällt in der freien Wirtschaft nicht anders aus.
Was sagt ein Schrank voller Tassen aus?
wer unzufrieden mit seinem lohn ist,kann doch kündigen und sich was besser bezahltes suchen,da die in vielen tätigkeiten schon überbezahlter als vergleichsweise in der freien wirtschaft tätige sind,halte ich das für erpressung,warum streiken keine spiditeure,bäcker ua ???
Bei der Krankenversicherung fehlen nächstes Jahr ca. 12Milliarden €,die Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst kosten ca.12Milliarden €.
Was für ein Zufall !!!
Dann ist doch toll, dass die Angestellten mehr verdienen. Dann fließen mehr Beiträge in die Kassen
Das in der GKV schon seit Jahren Milliarden fehlen, ist dem finanziellen Ausbluten geschuldet, verursacht durch die bisherigen Regierungen. Die Krankenkassen müssen auch für nicht Erwerbstätige einen festen Betrag erhalten. Das geschieht aber nur zu zwei Dritteln. Den Rest müssen die Versicherten über höhere Beiträge aufbringen was höchst asozial ist. Das deutsche Steuermilliarden seit Jahren in der EU und Ukraine versenkt werden…
Die Gewerkschaften plündern sich und die Transferschicht der Angestellten (Arbeiterklasse war früher) ins Aus. In ein paar Jahren fahren Computer den Bus und Roboter sind Altenentsorgungsschaffende, weil die Kosten jeder Investition betriebswirtschaftlich rechtfertigen.
Das kommt mit oder ohne Gewerkschaft.
Bitte um Aufklärung: Was ist eine Transferschicht?
Die KI gibt keine Antwort.
Das die Computer in ein paar Jahren die Busse fahren, das glauben Sie ernsthaft? Bisher funktioniert das selbst bei Pkw nur mit relativ eng abgezirkelten Bedingungen und auch nur in den USA mit seeehr viel Platz für Autos und wenn es brenzlig wird werden die Kisten von Waymo ohnehin menschlich ferngesteuert.
Mit 12 oder 18 Meter langen Bussen in Europa? Das können Sie vorerst getrost vergessen.
Was für eine schlechte Headline! Sind wir hier bei den Systemmedien/Staatsmedien?
Erzieher, Mitarbeiter der Müllabfuhr und weitere… bekommen nicht mal den Inflationsaussgleich!
Und mindestens die Hälfte holt sich gleich der Staat und Sozialversicherung!
Das sind die einzigen die sich die Hände reiben!
Die Lohnerhöhung fällt der Inflation zum Opfer! Steuersenkung und Senkung der Sozialbeiträge wären viel besser!
Für alle Nichtsnutze nur das was man zum Überleben braucht und ärztliche Versorgung nur das Minimum!
Dann hoffen wir mal, dass ihr Arbeitgeber nicht insolvent geht. Ganz schnell kann man heutzutage unverschuldet selber zum „Nichtsnutz“ werden.
Das wird irgendwie im Zuge der rasanten wirtschaftlichen Talfahrt völlig ausgeblendet, dass es ganz schnell auch einen selbst treffen kann.
30 Milliarden Euro bekommen die Profiteure der wetterabhängigen Energien aus den Stromrechnungen der Bürger herausgepresst. Windbarone, Solarparkgrafen und Netzkonzerne.
Da sind die 12 Milliarden im Vergleich gut angelegtes Geld.
Was würde sich der normale Rentner über 100 Euro mehr im Monat freuen. Das Ausrauben des Staates für Staatsbedinstete geht munter weiter!