Jerome Wnuk schrieb u.a. für Tichys Einblick und Pleiteticker.de. Er war maßgeblich an der Recherche zu den Unregelmäßigkeiten bei der Berlin-Wahl 2021 beteiligt. (Foto: Gunnar Bernskötter)
Innenministerin Faeser soll den Verfassungsschutz gegen Ex-BSI-Chef Schönbohm eingesetzt haben. Dazu sollte heute eine Ausschuss-Sondersitzung stattfinden, aber Faeser erschien nicht: Sie sei krank. Dabei war sie gestern noch beim Wahlkampf in Hessen.
Die Grüne Wahlkampagne in Bayern bemüht sich gar nicht mehr darum, ein politisches Angebot zu machen. Grün wählen wird längst als moralische Bringschuld des Bürgers betrachtet. Wenn die Menschen nicht mitziehen, reagiert man patzig.
Robert Habeck spricht bei Pro 7 über die Affäre Aiwanger und unterstellt diesem „rechtspopulistische Aussagen“. Als Beispiel nennt er eine Formulierung, die Habeck 2019 selbst noch gebraucht hat.
Die CDU rätselt in der Opposition weiter für was sie stehen möchte. Vorsitzender Friedrich Merz reißt eine weitere interne Debatte auf: Und die geht überraschenderweise über Steuererhöhungen.
Sven Hüber ist Vorsitzender des Hauptpersonalrats der Bundespolizei, Faeser-Duzfreund und hatte eine dunkle DDR-Vergangenheit. Dennoch erhebt er sich jetzt zum Moral-Richter über Aiwangers Jugendsünden.
Olaf Scholz erzählt bei seinem Besuch des Zentrums für Luft- und Raumfahrt, dass er sich an „alle Details“ der Apollo 11-Mondlandung im Jahre 1969 erinnern kann. Eine beachtliche Aussage für jemanden, der sich in Bezug auf den Cum-Ex-Skandal immer auf seine Erinnerungslücken beruft.
In Niederösterreich haben Impfgeschädigte, „Long Covid“-Patienten und Menschen, die psychisch unter den Corona-Maßnahmen litten, seit Freitag die Möglichkeit ganz unkompliziert aus einem Hilfs-Fonds Unterstützungszahlungen zu beantragen. In Deutschland scheint man derweil wenig Interesse an einer Wiedergutmachung zu haben.
Deutschlands Wirtschaft schrumpft. Die Politik hat alle Hände voll damit zu tun, dies zu verändern. Der Lieblingsökonom der Ampel, Marcel Fratzscher, will davon aber nichts wissen und redet sich die Welt bei Illner schön.
Die SZ wollte Aiwanger mit einem Flugblatt politisch aus dem Spiel nehmen. 2015 bewertete man die Waffen-SS-Zugehörigkeit von Autor Günther Grass noch als „nicht unverzeihliche Jugendsünde.“
Die Statue des Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn soll aus der Berliner Hasenheide verschwinden- das fordert das Netzwerk „Neuköllner Frauen“. Er wäre sexistisch, rassistisch und Antisemit gewesen. Das ist Geschichtsrevisionismus: