Zwei Eurofighter zusammengestoßen – Bundeswehr-Debakel fordert Todesopfer

Von Karl Dramm | Zwei Bundeswehr-Flieger des Typs “Eurofighter” sind heute im Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern zusammengestoßen und abgestürzt. Dies bestätigte bereits das Landesinnenministerium in Schwerin. Trotz des fatalen Unglücks der beiden Flugzeuge konnten sich beide Piloten über den Schleudersitz aus den Maschinen retten, wobei bereits ein Pilot lebend von Rettungsteams geborgen werden konnte, der andere konnte nur noch tot geborgen werden, so das Verteidigungsministerium.

Meldung über den Zusammenstoß und den Absturz der beiden Eurofighter machte ein dritter Pilot. Das eine Flugzeug stürzte bei Jabel (meck. Seenplatte, Anm. d. Red.) in ein Stück Wald, während die zweite Maschine an einem Waldrand nahe der Ortschaft Nossentiner Hütte (knapp zehn Kilometer entfernt von Jabel) gefunden wurde.

Stationiert waren die Flieger in Laage bei Rostock beim Luftwaffengeschwader 73 “Steinhoff”, Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) reist bereits an den Unglücksort, um sich ein genaueres Bild zu verschaffen. Noch warnt die Polizei, Abstand von Trümmern zu halten, und die Gegend zu meiden, um die Rettungs- und Polizeiarbeiten zu erleichtern.Das tragische Unglück als weiterer Teil der ewigen Pannenserie der Bundeswehr ist ein weiteres Symbol für die desolate Situation der deutschen Streitkräfte. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf!

2 Antworten

  1. Graaler sagt:

    Manchmal reicht eine Nachricht ohne jegliche Bewertung. Hier handelt es sich offensichtlich um ein Unglück. Da muss man nicht auf die desolate Situation der Bundeswehr hinweisen. Dann bewegt man sich auf dem aktuell populären Niveau: ” stoßen zwei Dieselautos zusammen. Mit Elektroautos wäre das nicht passiert”.