Wohl Neuwahlen in Spanien: König sieht keinen geeigneten Regierungschef

Von Max Roland | Spanien steht wohl vor seiner vierten Wahl in vier Jahren: Der spanische König Felipe VI konnte keinen geeigneten Kandidaten finden, den er mit einer Regierungsbildung beauftragen konnte. Die politische Instabilität in Madrid wird damit anscheinend weiter anhalten.  Nach Abschluss der Konsultationsrunde mit den vier großen Parteien des Landes gab der König eine Erklärung ab, in der es heißt,  „dass es keinen Kandidaten gibt, der die notwendige Unterstützung im  Abgeordnetenhaus hat“. Die spanische Verfassung lässt jedoch Raum für einen letzten Versuch der Regierungsbildung. Formal endet heute nichts – erst am 23. September. Aber eine Regierungsbildung scheint nun in weite Ferne gerückt.