Wieder 8 antizionistische UN-Resolutionen – nur die USA halten noch zu Israel

Von Manuel Freund | Die Lage in Israel spitzt sich mal wieder enorm zu. Erst kürzlich schaffte Israel es, Baha Abu Al-Ata – einen Anführer des Islamischen Dschihads – durch einen Luftangriff zu töten. Dieser habe eine Reihe an Raketenschläge nach Israel verantwortet und weitere Anschläge geplant. Israel hat also nicht, wie von vielen Medien angeprangert, eine Hinrichtung ohne Urteil vollzogen, sondern vielmehr zum Schutz von tausenden Menschen einen mehrfachen Terroristen umgebracht. Israel bezeichnete den Anführer zurecht als „tickende Zeitbombe“. Der Tod wurde daraufhin in Gaza-Stadt trauernd über die Lautsprecher mehrerer Moscheen verkündet.


Doch der vom Iran gegründete Islamische Dschihad ließ nicht lange auf sich warten. Schon am Morgen des 12. Novembers, wenige Stunden nach dem Luftschlag, startete der Raketenbeschuss auf Israel. Der israelische Außenminister postete auf Twitter ein Bild, auf dem man sehen kann, dass schon um 7:45 Uhr in mehr als 20 Städten oder Regionen in Israel Bombenalarm durch die Straßen hallte. Das Ziel waren jedoch nicht Militäreinrichtungen oder staatliche Gebäude sondern Zivilisten. Es wurde auf Häuser gefeuert, es wurde auf Arbeitsplätze gefeuert und selbst Schulen wurden teilweise bombardiert.


Nun fand gestern in New York eine Generalversammlung der UN statt. Insgesamt wurden auf dieser Versammlung acht Resolutionen ausgesprochen. Ratet mal, wie viele davon gegen “Palästina”, den Iran oder ein anderes antisemitisches Land gerichtet waren: Richtig, Null. Ratet mal, wie viele davon gegen andere Unrechtsstaaten wie Nordkorea, China, Venezuela oder die Türkei: Richtig, Keine. Aber an wen gingen denn nun die ganzen Resolutionen?
Ach natürlich, es ist mal wieder unser Sündenbock Israel. Die Juden sind immer an allem Schuld und deswegen natürlich auch diesmal. Ein starker Kritikpunkt des UN-Dekolonialisierungs-Komitees an Israel ist das „repressive Vorgehen“ gegen Syrer in den Golanhöhen. Wie Dreck würden die Andersgläubigen dort behandelt werden. Armes, armes Syrien! Und wahrscheinlich aus Mitleid hat das Komitee den Bürgerkrieg in Syrien, bei dem der Syrische Staat mit Gewalt gegen die eigenen Bürger vorgeht, einfach mal vergessen. Sind ja in den letzten acht Jahren nur so ungefähr eine halbe Millionen Leute dabei gestorben.


Erschreckend ist auch der Ursprung der Resolutionen. Unter anderem kamen die Vorschläge für diese aus Kuba, Algerien, Tunesien, Kuwait, Ägypten und Venezuela. Allesamt in der Lage moralische Urteile zu fällen, ich meine “Menschenrechte” ist quasi für jedes dieser Länder ein Synonym. Dabei sind die Vorschläge nicht einmal knapp durchgekommen. Bei den meisten Anträgen gab es 170 Zustimmungen, zwei Gegenstimmen (Israel und die USA) und sieben Enthaltungen (neben Kanada, Guatemala und Kamerun nur kleine ozeanische Inselstaaten). Also ja, auch Deutschland hat in sieben von acht Anträgen gegen Israel gestimmt.

Und das ist leider nicht das erste mal. Seit Jahren stimmt Deutschland in der UN gegen Israel und damit gegen das jüdische Leben. Jedes mal, wenn die FDP oder die AfD einen Antrag im Bundestag einbringen, bei der Nahost-Politik mehr auf der Seite Israels zu stehen, wird der Antrag von der Regierung, der Linken und oft auch von den Grünen abgeschmettert – ein Armutszeugnis für die “Erinnerungskultur”.

Während massenhaft Staaten mit Unterdrückung von Regimekritik, Massenmorden und weiteren Menschenrechtsverletzungen davonkommen, wird Israel dafür bestraft, dass es sich nicht von den muslimischen Nachbarregimes vernichten lässt. Vielleicht sollte man mal aufhören, die einzige Demokratie im Nahen Osten zu bestrafen und lieber mal Staaten ins Visier nehmen, die als offizielles Staatsziel die „Vernichtung des jüdischen Staates“ ausgegeben haben.

3 Antworten

  1. Bettina sagt:

    Schon sehr krass, vorallem wenn man bedenkt, dass Israel mehrere tausend verletze Syrer vorallem Kinder in seinen Krankenhäusern behandelt hat und die israelische Armee sogar in einer Nacht und Nebelaktion während der Operation “good neighbor” in Syrisches Gebiet eingedrungen ist, um die syrische Fluechtlinge in israelischer Grenznähe mit mit Hilfsgütern zu versorgen. Die Flüchtlinge hatten sich absichtlich in die Nähe des israelischen Grenzgebietes begeben, weil das als die sicherste Gegend galt: Assad wusste genau, dass die Armee reagieren würde wenn die Kämpfe zu dicht an Israels Grenze stattfänden und die Flüchtlinge wussten, dass sie von Grenzsoldaten medizinische Hilfe bekommen würden.
    Aber klar so eine Resolution muss von Deutschland immer unterschrieben werden, nicht zu fassen

  2. dasLinkeParadox sagt:

    Was wir zumindest ALLE tun können, ist eine Israel-solidarische Partei zu wählen, und aus kauft-nicht-bei-Juden-BDS ein “Made in Germany” zu machen, das ursprünglich ja auch als “Warnung” gedacht war, aber schon bald zum Qualitätssiegel völlig entegegen der eigentlichen Intenetion durchstartete.
    Vielleicht wärs hier mal am Recherche-Team ein Kaufempfehlungsliste für israelische Produkte zusammen zu stellen?