Wen schert meine Zukunft wirklich?

Von Liana Friedrich | Nach den euphorischen Bekundungen zum Zusammenhalt und zur Zukunftsfähigkeit der EU beim Wahlkampf 2019 holen uns die wirtschaftlichen Fakten wieder ein. Und dafür haben die selbsternannten pro-europäischen Parteien keine Lösungen.

Auch in den Medien hagelt es nun schon Kritik an der EZB. Und das gewiss nicht grundlos. Es ist etwas faul mit dem Euro-Systems – das ist vielen schon lange bekannt, doch geändert hat sich nichts. Nach der Finanzkrise 2008 wurde der hochriskante Kurs des Gelddruckens einfach weiter fortgesetzt. Anstatt darüber zu diskutieren den Euro, als Währung zu reformieren und zu stabilisieren, wird darüber diskutiert, wie krumm eine Gurke sein darf.


Mich als junger Mensch interessiert es herzlich wenig, ob nun europaweit richtig gegendert wird oder das “Weltklima gerettet” wird, mich interessiert, wie meine wirtschaftlichen Möglichkeiten in der Zukunft aussehen.
Denn da liegt doch das eigentliche Hauptproblem. Ständig wird Symbolpolitik betrieben, aber wer kämpft denn wirklich für die Zukunft meiner Generation?

Und um ehrlich zu sein: ich will nicht dem Staat allein meine Altersvorsorge in die Hände geben müssen. Ich werde später gezwungen werden durch enorme Steuerbelastung Projekte zu finanzieren, die mir keinen Mehrwert bringen und die letztendlich meine Zukunft weiter zerstören.
Ich frage mich immer wo der Aufschrei bleibt.

Anstatt darauf zu warten, dass Vater Staat mit unseren Steuern gewisse Dinge umsetzt, sollten wir das Recht haben es selbst in die Hand zu nehmen, doch das bleibt uns verwehrt.
Und was macht der Durchschnittsdeutsche? Er ruft nach noch mehr Staat: Verbieten! Enteignen!
Sind das diese „modernen“ Lösungen, die immer versprochen werden?
Durch den Personalwechsel im höchsten Amt der EZB erhält der Diskurs neuen Aufwind, es sieht aber nicht nach Besserung aus. Wenn es zu einer Krise kommen würde, müssten wir alle mit einer heftigen Korrektur rechnen. Aber vermutlich ist das nicht wichtig, schlechte Wirtschaft bedeutet doch automatisch Klimaschutz, oder nicht?

1 Antwort

  1. 5. August 2019

    […] • Weiterlesen • […]