Versicherungen kündigen höhere Beiträge an – wegen des Klimawandels

Von Lucy Mai | Der Verband der Versicherer warnt vor höheren Beiträgen, wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung einzugrenzen. Wolfgang Weiler,  Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherer (GDV), erklärte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: „Überschwemmungen, Hagel und heftige Stürme werden zunehmen und viel höhere Schäden verursachen. Das werden am Ende nicht nur die Haus- und Autobesitzer, sondern alle Verbraucher spüren“. Weiter rief er dazu auf, eine Erderwärmung von mehr als vier Grad zu verhindern, denn eine “Vier-Grad-Welt” sei nicht mehr versicherbar. Durch private Versicherungen und auch durch staatlichen Mittel sollen Klimaschäden nicht aufgefangen werden können, so Weiler.

Doch ist die Rechnung der Versicherer wirklich so einfach? Zunächst klingt die Begründung der Versicherer plausibel: Extremere Wetterlagen und Überschwemmungen würden zu mehr Sachschäden oder Unfällen führen. Dadurch würden die Ausgaben der Versicherungen steigen, was dann eben für steigende Beiträge sorgen würde. Und diese seien nicht auszudenken, wenn die globale Temperatur steigt. In den Medien hören wir schließlich ständig von einer wachsenden Zahl der Extremwetterereignisse – natürlich aufgrund des Klimawandels. Wenn man nach der Presse geht, müssten die Schäden, die wir in Zukunft zu erwarten hätten ins unermessliche steigen. Interessant ist hierbei allerdings, dass selbst der Weltklimarat (IPCC) eingesteht, dass es keinen Anstieg an extremen Wetterereignissen gibt. Somit ist es überhaupt nicht vorhersehbar und schon garnicht bewiesen, ob es überhaupt einen Anstieg geben wird und der Anstieg in Zukunft wirklich so dramatisch sein wird, wie unsere lieben Versicherer behaupten.

Der Anstieg der extremen Wetterbedingungen und damit der Anstieg der Beiträge hängt nach der Auffassung der Versicherer davon ab, wie stark sich die Erde erwärmt. Von Horrorszenarien wie einer “Vier-Grad-Welt” wird gesprochen. Doch wann würde diese Szenarien eintreffen? Nach den Daten des IPCCs könnte es 2080 so weit sein. Damit ist allerdings noch nicht bewiesen ob diese Situation überhaupt eintreffen wird. 60 Jahre sind schließlich eine lange Zeit. Was passiert also, wenn die Welt doch nicht untergeht? Zahlen wir dann trotzdem einen Klima-Aufschlag? Und wird dieser dann auch die Einbruchs-, Haftpflicht- oder Krankenversicherung umfassen? 

Hier entsteht vielmehr der Eindruck, dass die Versicherungen die Klimapanik in der Gesellschaft ausnutzen wollen. In der Debatte um die “Klimakrise” wird schließlich nicht sonderlich viel Wert auf Fakten gelegt. Bevor der Klimahype um Greta und ihr Gefolge vorbei ist, hauen die Versicherer noch einmal ordentlich auf die Pauke. Das Erhöhen der Beiträge für das Klima bedarf keiner weiteren Rechtfertigtung, es passt in die Agenda – unabhängig davon, ob die Horrorszenarien der Medien eintreten werden oder nicht.

1 Antwort

  1. karlchen sagt:

    Die Versicherungen haben sicherlich hohe Einbußen durch Dinge die sie nicht als kritische Faktoren benennen dürfen (Geldpolitik, Einwanderung etc.) – und nehmen daher den Klimawandel als dankbaren Vorwand für Erhöhungen. Die Regierung macht’s vor.