Überraschung: Anschlag in Strassburg hatte nichts mit dem Islam zu tun, sagt ein Soziologe

Von MAX ROLAND | Na Endlich! Ich habe verzweifelt darauf gewartet, dass jemand die latent islamophobe Debatte über den Terroranschlag von Straßburg mal korrigiert. Der antirassistische Held (Ja, Islamkritik ist Rassismus, vergessen, Kartoffel?) heißt Farhad Khosrokhavar. Der französisch-iranische Soziologe zweifelt an der religiösen Motivation des Anschlages. Zwar hat der Täter „Allahu Akbar“ geschrien und folgte bekannten Mustern des islamischen Terrors: Der Täter hätte den Islam aber nur benutzt, um Menschen zu verängstigen.

Im Interview mit dem schweizerischen „Tagesanzeiger“ erklärt der Soziologe, dass der Attentäter gar keine islamische Motivation hatte, dass der Islam überhaupt gar nicht als Motivation dienen kann, wie der arme Mann nur deprimiert und verzweifelt war und vorhatte, sich an der Gesellschaft Rache zu üben. Und dass er nur Aufmerksamkeit bekommen wollte.

Nein, mit dem Islam hat das nichts zu tun. Dass die Täter fundamentalistische Muslime sind, ist egal. Wie schön, dass wir Haltungsjournalisten und Soziologen haben, die für uns anschließend einordnen, was der Täter wirklich gedacht hat.

1 Antwort

  1. moneypenny sagt:

    Ein Leser der Welt von heute weist – zum Relativierungskommentar „ich habe ihn nie als extrem religiös empfunden“ – genervt auf den Gebetsfleck hin, der deutlich auf der Stirn des Attentäters zu sehen ist.
    :https://de.wikipedia.org/wiki/Gebetsfleck