Trump will Meinungsfreiheit an Universitäten erzwingen

Von ELISHOVA DAVID | Während seiner Rede auf der „Conservative Political Action Conference“ (CPAC) in Oxon Hill gab Präsident Donald Trump bekannt, amerikanische Hochschulen zu mehr Redefreiheit auf dem Campus bewegen zu wollen. Wenn die Universitäten weiterhin finanzielle Mittel des Staates bekommen wollen, müssen sie die Meinungsfreiheit auf ihrem Gelände zulassen. Er spielt dabei vor allem auf Zensur und repressive Sprachvorgaben an, wie sie durch Triggerwarnungen und politischer Korrektheit verursacht werden. Vor allem Konservative werden so oft zum Schweigen gebracht, dies möchte Trump nun ändern, wie er das genau durchsetzen will, gab er bisher nicht bekannt. Donald Trump hatte während seiner Rede den jungen konservativen Aktivisten Haydon Williams auf die Bühne geholt. Dieser war am 19. Februar von zwei Personen angegriffen worden, als er auf dem Campus der Universität Berkley in Kalifornien für die Organisation „Turning Point“ geworben hat, einer Non-Profit- Organisation, die sich zum Beispiel für die Vermittlung der freien Marktwirtschaft einsetzt. Der Präsident hatte dieser Universität schon 2017 gedroht die Mittel zu streichen, als sie den Auftritt des Bloggers und Trump- Anhängers Milo Yiannopoulos kurzfristig wegen mehrerer Proteste abgesagt hatte, die jedoch die Ankündigung Trumps als „fehlgeleitet und unnötig“ gehalten hat. Chicago-Präsident Robert J. Zimmer bezeichnete die mögliche Einflussnahme als „tiefgreifende Bedrohung“ für den offenen Diskurs am Gelände.

Ironischerweise sehen viele nun die Meinungsfreiheit in Gefahr. Immer mehr Schneeflöckchen befürchten, dass „Studiengänge“ wie Gender Studies oder kritische Sprachforschung nicht ohne Triggerwarnungen oder „Safe Spaces“, also Räumen in denen Studierende sich vor Meinungen schützen, auskommen können. Außerdem würden Universitäten ohne Eingriffe der Politik besser funktionieren. Das staatliche Finanzieren zählt demnach also nicht als Eingriff? Andere Kritiker bezeichnen das vorhaben als unfair, da das Streichen der staatlichen Mittel nur öffentliche Schulen betreffen würde, Privatschulen dagegen nicht. Hiermit sind zum Beispiel religiös geprägte Institutionen gemeint, die ihre „Weltanschauliche Agenda“ vor die Forschung stellen. Allerdings haben die auch nicht den Anspruch besonders weltoffen zu sein und wenn man auf eine solche Schule gehen möchte, tut man das bewusst. Desweiteren ist die systematische Zensur von konservativen Meinungsäußerungen an solchen Schulen kaum bekannt. An staatlichen Universitäten scheint dies dagegen ein Trend geworden zu sein, wie man auch in Deutschland sieht.

4 Antworten

  1. Lou Bega sagt:

    Kann man das erzwingen? Ich finde ja. Denn Freiheit muss auch verteidigt werden.

  2. Jannis sagt:

    TPUSA ist echt geil! Die machen da echt was gutes…

  3. FreiHerr sagt:

    Sehr gute Sache! Und heute wird Trump auch noch vom lächerlichen mueller Bericht freigesprochen!!! 🇺🇸🇺🇸🇺🇸

  4. moneypenny sagt:

    Trump ist eigentlich der perfekte Bösewicht für den neuen JANE Bond,.. (Dann kündige ich aber!}
    Im Ernst: der ist cool. So einen bräuchten wir hier dringend auch!