Terroranschlag auf israelische Zivilisten, schwangere Frau angeschossen

Von MAX ZIMMER | Die deutschen Medien berichten gefühlt über jedes Gummigeschoss, dass von israelischer Seite nach Gaza gefeuert wird.
Jedes verletzte Kind wird medial ausgeschlachtet, die Palästinenser in ihrer Opferrolle gestärkt.
Über Gewalttaten gegen israelische Bürger hört man hingegen seltenst, und wenn dann nur, weil man der Meldung nicht entgehen konnte, z.B. bei größeren Terroranschlägen.
Es ist aber ein Fakt: israelische Todesopfer sind hierzulande meist eine Randnotiz, während palästinensische Opfer für tagelange Debatten über Deutschlands Israel Politik und zu Empörungswellen nicht zuletzt der radikal islamischen Community führen, die sich das Palästina der 20 und 30er Jahre zurückwünschen, in dem unter den Augen der britischen Mandatsmacht regelmäßig Massaker an der jüdischen Bevölkerung verübt wurden, und die nationale Gesetzgebung es Juden verbat, sich gegen Angriffe von Muslimen zu wehren (so viel zum Thema “Apartheidsstaat Israel“)

Einer dieser unbeachteten Fälle von Gewalt gegen Israelis, den hierzulande niemanden bewegt zu haben scheint fand am 09. Dezember in dem Ort Orfa statt.
Bei einer Trauerfeier schoss ein vorbei fahrendes, palästinensisches Auto in die Gruppe, und verletzte dabei mindestens 7 Menschen, darunter eine schwangere Frau und vier Minderjährige.
In der Nähe befindliche israelische Soldaten schossen auf das fliehende Auto, konnten es jedoch nicht aufhalten.
Bislang suchen Polizei und Militär nach Verdächtigen.

Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Jerusalem gebracht.
Das Baby musste der schwangeren Frau in einer Not-OP entfernt werden, und wurde anschließend auf die intensiv Station verlegt.
Es soll sich nach ersten Angaben des Krankenhauses in guter Verfassung befinden, die Mutter befindet sich jedoch weiterhin in Lebensgefahr.
Bei den anderen 6 Verletzten, darunter der Mann der Frau, handelt es sich um leichte bis mittelschwere Verletzungen.

Es ist nur ein weiterer Vorfall der alltäglichen Gewalt gegen israelische Bürger, der hier in Deutschland tot geschwiegen wird.
Noch immer findet keine Aufklärung über den Nahost Konflikt statt, noch immer halten sich Mythen, Vorurteile und Narrative in den Köpfen der Menschen, gepaart mit noch immer existentem Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft, und importiertem muslimischen Antisemitismus.
Solange wir keine offene Debatte über diese unbequemen Tatsachen führen können, solange Bekenntnisse zu Israel mit “Kindermörder“ Rufen niedergegrölt, Juden in Deutschland attackiert und pro-israelische Demonstranten von radikalen Palästinensern bedroht werden, solange machen wir uns moralisch mitschuld an diesem jahrhunderte alten Konflikt, der im Grunde nichts anderes darstellt, als die Selbstverteidigung des jüdischen Volkes vor Hass, Vertreibung und Ausgrenzung.

1 Antwort

  1. Bertha sagt:

    Danke , für den – in der heutigen Zeit- mutigen Artikel.
    Wenn die Palästinenser die Waffen niederlegen ist Frieden. Wenn die Israelis die Waffen niederlegen, gibt es sie bald nicht mehr !