“Syndikat” geräumt, 30 Polizisten teils schwer verletzt – die armen unschuldigen Linksradikalen

Von Manuel Freund | Die Besitzer der Berliner Kiezkneipe „Syndikat“ haben letztes Jahr den Mietvertrag auslaufen lassen. Da sich die Kneipenbesitzer aber trotzdem weigerten zu räumen, ließen die Vermieter (vermutlich eine englische Milliardärsfamilie) die Kneipe zwangsräumen. Bei der Räumung mussten insgesamt ca. 700 Polizisten und zeitweise sogar ein Hubschrauber anrücken. Schon im Vorhinein wurde mit gewaltbereiten Demonstranten gerechnet.


Die Demonstranten protestierten nicht nur gegen die Schließung der Kneipe Syndikat, sondern zum Großteil auch gegen den Kapitalismus. Sie warfen dafür mit Steinen und Glasflaschen auf die Polizisten und setzten Pyrotechnik ein. Ein Polizist wurde mit einer Glasflasche im Gesicht getroffen. Er musste sofort ins Krankenhaus gebracht und notoperiert werden. Seine Nase ist zertrümmert und er muss um sein Augenlicht bangen. Neben ihm sind ca. 30 weitere Polizisten verletzt worden. Dass es sich bei solchen Ausschreitungen nicht um die Intention einiger Spinner sondern auch die der Demoveranstalter handelt, zeigten Lautsprecherrufe wie: „Ich kann euch ja gut verstehen. Aber wenn ihr Sachen schmeißt, denkt bitte an die Genoss_Innen, die weiter vorne stehen. Nicht, dass die es abkriegen.“

RRG-Politiker kritisieren nicht die Radikalen, sondern die Polizisten 

Während der Bezirksbürgermeister Hikel ein Interview zu der Räumung gab, wurde er mit einem Eimer Wasser übergossen. Die Protestbewegung zeigt sich auf Twitter mit der Äußerung „… und es hat sich angeblich ein Eimer Wasser auf seinen Kopf verirrt“, wenig einsichtig. Daraufhin versuchten Polizisten in jenes Haus einzudringen. Insgesamt nahm die Polizei ca. 40 Demonstranten fest. Das Erschreckendste an der ganzen Aktion sind nicht einmal die Krawalle selbst, sondern die Reaktionen diverser Berliner RRG-Politiker. Diese sind nämlich wenn überhaupt nicht über die linksextremistischen Krawalle empört, nein. In ihren Augen sollte man in erster Linie die Maßnahmen der Polizisten kritisieren. Die Berliner Grünen-Abgeordnete Susanna Kahlefeld twitterte, dass die Polizei nur das Kapital verteidige. Der Kiez sei von der Polizei besetzt, um die Interessen eines Investors durchzusetzen.

Zudem heißt es immer wieder, die Polizei habe die Demonstranten provoziert und eine Deeskalation verhindert. Erstens: Es gab im Vorhinein bereits auf diversen sozialen Plattformen Äußerungen, die Gewalt ankündigten. Bereits genannte Durchsagen auf der Demo bestätigten diese Vorahnung. Zweitens: Diverse Quellen bestreiten die angeblichen Provokationen durch die Polizei. Sie soll sich sogar stark zurückgehalten und nur bei wirklich drohender Gefahr eingegriffen haben. Davon hat es jedoch genug gegeben, sodass die Polizei quasi durchgehend einschreiten musste.


Wer auf verbale Provokationen mit dem Werfen von Steinen, Flaschen und Pyrotechnik reagiert, der sollte nicht vor einer Kneipe stehen und demonstrieren, sondern in der Klapse seine nicht gerade harmlose Aggressionsstörung therapieren lassen.



Christian, Barkeeper und Pressesprecher im Syndikat fragt sich: „Wie kann man den Willen so vieler Menschen hier einfach ignorieren?“ Falls ihr euch wundert: Nein, eine Bar hat normalerweise keinen Pressesprecher. Aber ich kann Christian diese Frage ganz leicht beantworten: Wenn die Mehrheit der Deutschen dafür ist, jeden einzelnen Bayer qualvoll hinzurichten, dann ist das auch der Wille sehr vieler Menschen. Das ändert aber nichts daran, dass es nach den Moralvorstellungen des deutschen Rechtsstaates falsch ist. Außerdem könnte Christian doch einfach von seinem Gehalt die Miete bezahlen, ansonsten würde er doch den Willen so vieler Menschen ignorieren. Es ist einfach nur erschreckend, in welche Richtung sich der Linksextremismus in Deutschland entwickelt. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem Abgeordnete das Gewaltmonopol des Staates in Frage stellen. 

5 Antworten

  1. Birgit Hermann sagt:

    ward ihr dort gewesen? ich, überhaupt nicht linksextrem eingestellt, wohne in der weisestr, und habe es nicht fassen können, wie viel polizeigewalt, physische und psychische, teilweise grundlos von statten ging. ihr könnt nicht behaupten, und das ohne quellen, dass die polizei jegliche gewalt, aufgrund drohender gefahr ausübte. das bagatellisiert die gesamte gewaltstruktur, vor der ich immer meine augen verschlossen habe. seid doch beim nächsten mal anwesend und schaut. gruß Birgit

    • Marc sagt:

      Typisch Linke, Gesetze brechen und dann jammern, wenn sie zur Rechenschaft gezogen werden. Wie sagen es die Amerikaner? Take a shower, get a life.

  2. ... sagt:

    …und im Radio war mal wieder nur verniedlichend von “Rangeleien” zwischen “Demonstranten” und der Polizei die Rede.

    • Tim sagt:

      Hallo Frau Hermann – nein ich war nicht dort – und ich glaube Ihnen sofort, dass die Polizei unschöne Bilder produziert. Aber es ist nunmal deren Job Recht und Gesetz durchzusetzen und nicht eine Diskussionskerze anzuzünden und Tee auszuschenken. Würde ich beschliessen einfach mal meine Miete nicht zu zahlen würden die auch irgendwann “Zwangsmittel” anwenden (genau wie sie es tun wenn jemand seine Schmeissfliegenalimentierungsgebühr – vulgo “Steuern” nicht zahlt) …. und Gesetze einfach mal deshalb nicht durchzusetzen weil sich punktuell ein paar hundert (Irre oder auch nicht Irre) in den Kopf gesetzt haben selbigen entgegen der Gesetzeslage durchzusetzen ist nicht erst der Beginn vom Ende des Rechtsstaates. Einfacher und kürzer formuliert: Gesetze müssen befolgt werden und werden von gewählten Parlamenten geändert (und zwar für alle gleich)….. will heißen: wenn die Antifa/RAF Kneipe ihre Miete demnächst mit fliegenden Flaschen bezahlen darf, dürfen Sie und ich das auch!

  3. Tim Ludwig sagt:

    Der Punkt an dem Linksradikale (also inzwischen große Teile der CDU und alles links davon) den Rechtsstaat als einfach nur lästig empfinden und andauernd und immer wieder aushebeln (wollen) ist schon seit langer Zeit erreicht! …. Hat man einen verbindlichen Vertrag mit einem Veranstaltungsraumvermieter und möchte dort zu dem Thema “Greta T Heilige oder verzogene Spinnerin” (und das Thema ist beliebig – wenn es nur nicht linksgrün genug ist) eine Diskussionsrunde veranstalten, kann man froh sein wenn der Kneipier (wiederrechtlich) den Vertrag kündigt – denn eine polizeiliche Untersuchung wer die Teilnehmer verprügelt und mit Flaschen bewirfen hat verläuft 99%ig mit dem Ergebnis “Täter nicht ermittelbar” und das 1% wird von “Richtern” zu lächerlichen Strafen verurteilt “weil sie ja schliesslich auch “provoziert” worden seien….. Was in der Presse und von sogenannten “Volksvertretern” zu vernehmen wäre wenn diese “Zwangsräumungswiederstandsaktionen” mal aus “dem rechten Spektrum” kämen ist jedem mit dreistelligem IQ (und auch deutlich darunter) klar….. nur passiert das nie…. entweder die “Nazis” sind viel weniger als man nach Presseberichten glauben müsste, oder sie sind dann doch nicht ganz so gewaltbereit wie die Linken…… oder die haben ihre ähnlich wiederliche politische Einstellung trotz eines dann doch deutlich besser funktionierenden Großhirns…… eines davon ist es zwingend – vielleicht eine Kombination?