Studienfinanzierung von Jobaussichten abhängig machen – überfällig oder kaltherzig?

2 Antworten

  1. Stephan sagt:

    Ärzte, Juristen und Unternehmer wollt ihr also werden. Schön und gut! Hauptsache nicht irgendwas mit Medien, oder gar Soziologin oder Politologe.

    Aber: wie wäre es mit Ingenieuren und Naturwissenschaftlern – oder ist das für euch ebenso zu anstrengend wie für die linksgrünwoke Blase? 😉

  2. Bohemian Nobleman sagt:

    Hallo Apollo Team,
    als jemand der einen Abschluss in zwei Orchideenfächern hat, sympathisiere ich ehrlich gesagt mit dieser britischen Idee. Musste nach den ersten Arbeitserfahrungen mich praktisch wieder neu erfinden, habe mich in Programmieren weiterentwickelt und arbeite nun in der IT. Alle Freunde, die einen geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftlichen Studienhintergrund haben, arbeiten in Jobs, die absolut nichts mit ihrer „Studienqualifikation“ zu tun haben. Man muss auch ehrlich sagen, dass der Quereinstieg heutzutage einfacher ist als noch vor einigen Jahren. Aber dennoch mein Rat: Wenn man solch ein Fach wählt, sollte man schon wirklich großes Interesse daran haben und schauen, ob man als Zweitfach nicht was Nützlicheres, wie z.B. BWL, Informatik o.ä. hinzunimmt. Mich nervt auch inzwischen dieses infantile Anspruchsdenken „Ich habe ein Recht irgendeinen Quatsch wie Genderstudies zu studieren und alle Kosten dazu, hat gefälligst die Allgemeinheit zu tragen!…
    Schönen Donnerstag an Alle und viele Grüße