Studie belegt: Klimakiller E-Auto!

Von MAX ROLAND | Dieselautos sind der vierrädrige Untergang des Abendlandes oder zumindest seiner Innenstädte. Das kam zumindest die vergangenen Vier Jahre bei mir an. Feinstaub, Stickoxide, egal, irgendwas hat der Diesel ja, was uns alle langsam umbringt. Gut, wenige Jahre vorher wurde der Diesel noch abgefeiert, weil er so viel weniger Co2 als ein Benziner ausstößt. Aber was kümmert den fortschrittlichen Umweltaktivisten sein Geschwätz von gestern? Wer fortschrittlich in Richtung technische Rückschrittlichkeit  schreitet, der darf ja nicht zurück in den Fortschritt gucken. 

Jetzt wurde eine Studie veröffentlicht, die das Weltbild der grünen Milieus in unseren Innenstädten massiv erschüttern könnte. Etwas, was böse „Klimaleugner“ und „Verharmloser“, halt so verbohrte, (noch nicht ganz so) alte weiße Männer wie ich immer mal wieder angemerkt haben, wenn es um das Thema Autos ging, wird durch diese Studie belegt: Das E-Auto rettet tatsächlich nicht die Umwelt, es schadet ihr sogar mehr als ein Diesel. 

Berücksichtige man nämlich den Co2-Ausstoß, der im Produktionsprozess einer E-Auto-Batterie verursacht wird, sowie den deutschen Strommix, der dank der überlegenden Energiepolitik in unserem Land zu einem Großteil auf Kohlekraft basiert, belastet das E-Auto die Umwelt unter’m Strich mehr als ein Diesel, so die Studie des Kölner Physikprofessors Christoph Buchal. Ironisch: Der alte, weiße Mann, der mit seinem Dieselporsche rumfährt, schadet der Umwelt weniger als die Grün-Links wählende Sozialpädagogin aus dem Innenstadtnahen Altbauviertel mit ihrem elektrischen Renault, die gerne über den vorigen aufregt. 

Wird man darüber bei Fridays for Future sprechen? Immerhin hätte Greta Thunberg ihre ja schon fast mythisch hochgelobten Fahrten mit dem E-Auto durch Europa wohl doch besser im Diesel absolvieren sollen. Man stelle sich das vor: Die 16-Jährige Umwelt-Prophetin im Diesel-VW.  Aber Nein, natürlich wird das Thema mehr oder weniger ignoriert werden. Oder wir schaffen eben direkt das Auto als ganzes ab und fahren nur noch Bus, und zwar E-Bus. Es ist Gretas Gebot, welcher Ketzer will widersprechen? 

Das E-Auto ist eben eine rückschrittliche Technologie, die nichts besser macht.  Man könnte meinen: Genau das Richtige für ein Land wie Deutschland.

6 Antworten

  1. Lars Gewart sagt:

    Wenn der Staat anreize schafft?
    ^^
    Was Du evtl meinst ist: der Staat schafft Verbote! Strom nur noch von 9-11 und von 22-00h?
    Dazwischen ist der gewonnene Strom nur für Wirtschaft, Militär und Regierung. 😉

    An den geneigten Leser, der sich vllt ein Bild machen möchte. Auf der verlinkten Seite könnt ihr die Stromproduktion in D sehen.
    https://www.energy-charts.de/power_de.htm

    In dem Zusammenhang sich bitte mit dem Stichwort “Grundlast” auseinandersetzen.
    Im Schnitt benötigt Deutschland so 80-84 GIGAwatt am Tag. Gut ein GW pro 1 Mio Einwohner. Roundy boundy.

    PV und WKA haben einen Wirkunsgrad von ca. 15%. Wenn es optimal läuft. Anstrahlungswinkel, bedeckter Himmel, nicht zu wenig Wing, nicht zu viel Wind, etc. pp.

    An den Diagrammen seht Ihr, wie die Produktion aussieht und auf welche Art und Weise der Strom gewonnen wird. Jetzt nehmt bitte einen Bleistift und rechnet mal selber:

    Was ist an Leistung Installiert (die 15% Wirkungsgrad nicht vergessen), was benötigt man für einen Ertrag, der KOMPLETT mit EE erzielt wurde?

    Dazu bitte als Variable: 1 Mio E-Autos bis 2020

    Bitte keine Vergleiche mit Finnland oder Norwegen. Mit beiden Ländern können wir uns, aufgrund geologischer Begebenheiten, nicht vergleichen.

    Ja, ich mache das Beruflich 😉

  2. Noah David Heyn sagt:

    Ich glaube ihr vernachlässigt den ökonomischen Faktor hinter E-Autos. Fahren immer mehr Leute E-Autos, so wird der Energieverbrauch größer! Das könnte Energiekonzerne dazu verleiten auf erneuerbare Energien zu setzen. Zudem würde dies auch die Forschung an fortschrittlicheren Batterietechnologien fördern. Ich persönlich finde das Prinzip des E-Auto ohnehin nicht so gut. Wasserstoffbetriebene Auto sind überlegen!

    • Grünen Gegner sagt:

      Inwiefern verleitet ein höherer Stromverbrauch die Energiekonzerne zum Fördern erneuerbarer Technologien?
      Kernkraft oder Kohle ist viel effizienter und marktkompatibler als Windkraft und Solar, was man unter anderem daran erkennt, dass letztere massiv vom Staat subventioniert werden müssen, um überhaupt nennenswert eingesetzt zu werden.

  1. 19. April 2019

    […] • Weiterlesen • […]

  2. 28. April 2019

    […] sollte man wenigstens Schadensbegrenzung betreiben. Wie mein Kollege Max Roland vor wenigen Tagen schon berichtete, gab es kürzlich eine Studie, die zeigt, dass E-Autos aufgrund der Produktion des Motors und des […]