Sprachverwüstung und Scheingleichberechtigung – warum ich gendern unnötig finde

4 Antworten

  1. Gina sagt:

    Hi, toller Artikel, danke! Als ebenfalls von der verallgemeinernden Verunstaltung unserer Sprache genervt – immerhin beschneiden wir uns auf diese Weise ihrer emotionalen, kreativen und intellektuellen Vielfalt (…), frage ich mich, wie wir z. B. den „Hexenschuss“ dann wohl demnächst hinbiegen müssen … übrigens: „Sprach-Kehrwoche“ gab‘s in der DDR auch; da ging es um Propaganda und gesellschaftliche Umerziehung …

  2. Louis schuster sagt:

    Super Artikel!

  3. Marlene sagt:

    Wiqrklich ein sehr guter Artikel! Die Sprache ist sehr gut und genau richtig viel Provokation für meinen Geschmack.

  4. Tim sagt:

    Sehr guter Artikel – allerdigs gehen die Implikationen des Genderns noch weiter. Heute hat jede(r) (nicht nur wie früher Frauen) die Wahl ob er für sich selbst verantwortlich sein möchte (ja diese Entscheidung ist sicherlich früher vielen Frauen gegen ihren Willen abgenommen worden). Diese Entscheidung bringt (brachte?) aber traditionell nicht nur Rechte sondern auch Pflichten. Zumindest innerhalb einer Gesellschaft gibt (gab?) es ein uneingeschränktes Gewaltverbot gegen Frauen. Männer die Frauen (jedenfalls in der Öffentlichkeit) Gewalt antaten haben (hatten?) mit sehr viel gravierenderen Konsequenzen zu rechnen, als eine entsprechende Handlung unter gleichen Vorraussetzungen gegen einen Mann nach sich zieht. So kann immer noch (und wie ich finde zu Recht) eine Frau mit sehr viel größerer Sicherheit auf die physische Hilfe umstehender Männer rechnen wenn sie bedroht wird. (Eine Schlägerei unter Männern mag ungern gesehen sein, ist aber – wenn nicht eindeutige Hinweise vorliegen die eine andere Einschätzung erzwingen – im Zweifel deren Privatangelegenheit.) Wenn nun aber – wie dies wohl in Großstädten immer öfter vorkommt – „Frauen“ auf Hilfe beleidigt reagieren, sich im Glauben sie seien „Lagertha“ selbst als Furien ins Getümmel stürzen und nicht die Mindeststandarts einer Frau erfüllen, (sondern am besten noch mit männlichen Sekundärmerkmalen ausgestattet – 1,80m 110kg herumprügeln – um das anschliessend reklamieren der verteidigende Kontrahend habe „eine Frau“ (zurück-) geschlagen, weil er?sie? sich „als Frau fühle“, dann werden Grenzen in einer Weise verwischt, die nicht im Interesse von 99,9% aller Frauen sind.)