Söder scheitert mit Quotenprojekt auf CSU-Parteitag

Von Jan Schneider | Eine Frauenquote in der CSU? Es sollte der Anfang einer neuen, mldernen CSU 2.0 werden, doch die Delegierten im Münchener Olympiastadion lehnten den Leitantrag des Bundesvorstandes ab. Söders Quotenprpjekt ist damit krachend gescheitert. Der bayerische Ministerpräsident hatte versucht, die bereits existierende Frauenquote von bisher 40% auf Landes- und Bezirksebene auch auf Kreisvorstände auszuweiten. Dabei haben vor allem in ländlichen Regionen die Kreise Probleme, ihr Posten adäquat zu besetzen.

Eine große Mehrheit innerhalb der Partei ist immer noch männlich, doch wenn es darum geht, ,,moderner” zu wirken und junge Wähler von den Grünen zu klauen, ist man gerne auch mal irrational in Bayern. Kleiner Tipp CSU: die meisten Wähler von euch sind zur AfD abgewandert. Alles Nazis? Sicher nicht. Ich denke es könnte an einem Ereignis 2015 liegen, aber das ist nur meine bescheidene Vermutung.

Zurück zum Thema: gegen dem einstimmig beschlossenen Beschluss des Präsidiums stellte sich eine deutliche Mehrheit in München. Besonders viele Frauen argumentierten gegen die Frauenquote, die sie zu Platzhaltern degradiere. Außerdem seien ihnen auch so alle Türen in der CSU auf demokratischem Wege offen. Deswegen sind Quotenregelungen illiberal jnd antidemokratisch. Wenn Geschlecht, Herkunft oder Sexualität darüber entscheiden, wer welche Posten besetzt, ist das nicht das Land, in welchem ich leben möchte. Zum Glück scheint die CSU zumindest in diesem Fall ein Verteidiger unserer Werte zu sein. Für Markus Söder, neuerdings Klima-Fetischist, ist dies die erste große Niederlage als CSU-Chef. Spoiler alert: weitere werden folgen.

1 Antwort

  1. Bennet Jäger sagt:

    Zumindest scheint die CSU-Basis noch nicht vom rosa-grünen Mainstream zerfressen zu sein.