Nordkoreanischer Diplomat flüchtet vor kommunistischem System

Von KARL DRAMM | Im Dezember des letzten Jahres soll der nordkoreanische Botschafter für Italien, Jo Song-gil, einen Asylantrag gestellt haben. Jo wird aktuell an einem “sicheren Ort” vor seinem kommunistischem Heimatland geschützt.
Der 48-Jährige gelangte im Oktober 2017 an den Posten des Botschafters, da die italienische Regierung seinen Vorgänger Mun Jong-nam aufgrund der Atomtests Nordkoreas des Landes verwies. Jo, angeblich ein naher Verwandter (Sohn oder Schwiegersohn) eines ranghohen Nordkoreaners, ist nicht der erste nordkoreanische Vertreter  welches dem Land den Rücken kehrt. Auch der Vize-Botschafter in London, Thae Yong-ho hat sich 2016 abgesetzt.
Mit Jo schaffen es circa 1000 Nordkoreaner jährlich, dem kommunistischen System den Rücken zu kehren.