Neugegründete liberal-konservative Partei wird in den Niederlanden stärkste Kraft

Von Sven Tigelaar | Bei den Provinzwahlen in den Niederlanden wurde die FvD („Forum für Demokratie“) als stärkste Kraft in den Senat („1. Kammer“) gewählt. Auch die Verluste bei den Niederländischen Volksparteien sorgten für einen Umbruch, denn nun ist die aktuelle Regierungskoalition nicht mehr in der Lage zu regieren.

Doch wie konnte eine Partei wie die FvD, die während der letzten Provinzwahlen noch nicht einmal existierte, so viele Wähler für sich gewinnen? Grund für die Zustimmung aus der eigenen Bevölkerung könnte der Anschlag vom 19.03.2019 in Utrecht sein. Alleine nach dem Anschlag gaben 10% der Niederländischen Bevölkerung an, ihre Stimmvergabe zu ändern. Denn durch diesen Vorfall haben viele Menschen einen größeren Fokus auf die Migrationspolitik gesetzt. Viele sehen fehlende Flüchtlingsrückführungen und fehlende Härte gegenüber kriminellen Einwanderern als Ursache für die Bluttat in der Tram.

Alleine die Tatsache, dass sich die FvD für den „Nexit“ einsetzt, sollte vielen EU-Politiker zeigen, dass sich viele nicht mit der aktuellen Lage der Europäischen Union zufrieden geben. Viele Menschen haben Angst um den Identitätsverlust der eigenen Nation und fühlen sich von EU-Richtlinien unterdrückt.

Neben der FvD konnten auch die Grünen Stimmen gewinnen. Großer Verlierer ist die Partei PVV um Geert Wilders und die SP („Sozialistische Partei“). Geert Wilders verlor fast 30% seiner Stimmen alleine an die FvD.

1 Antwort

  1. bromfiets sagt:

    Hup Holland Hup!