Neues von “Ende Gelände”!

Von Karl Dramm |Wer dachte, der “Hype” um zivilen Ungehorsam, den bewussten Gesetzesbruch und das Einschleichen in die Opferrolle der klar antikapitalistischen Bewegung “Ende Gelände” wäre endlich vorbei, hat mal wieder falsch gedacht.
Einmal mehr hat Ende Gelände einen Schienenweg zu einem von RWE betriebenen Kraftwerk blockiert, sodass die Zugräder wieder still stehen mussten. Die Forderung diesmal, oder weiterhin: sofortiger Kohleausstieg.

Doch nur eine Bahnstrecke im rheinländischen Neureth zu blockieren, wäre ja viel zu wenig für die “Revolutionisten”: sie druchbrachen eine Polizeikette und besetzten daraufhin ganze sieben Gleise und verließen diese auch in der Nacht nicht. Laut der Polizei sind auch einige bis viele mit “Schutzbewaffnung” zur Besetzung gekommen, falls es die böse Polizei wagen sollte geltendes Recht durchzusetzen.
Ihre Leistung: zwei Kohlezüge konnten nicht auf das Gelände des Kraftwerkes fahren, damit haben sie den Klimawandel auf jeden Fall gestoppt. Fürs Erste. Naja, bis sie wieder weggehen. Oder auch gar nicht.
Wie dem auch sei, es folgt Straftat auf Straftat, Ungehorsam auf Ungehorsam und der Staat oder die Polizei tun nicht im Ansatz gegen die eigentlichen Gefahren in dieser Demokratie, nämlich diese, die sie nicht respektieren und unsere Gesetze bewusst mit den Füßen treten.

Vielleicht sollten wir den Aktivist*innen einfach mal folgendes erzählen, dass sie Was sie dabei wieder nicht beachtet haben: ihre neuesten iPhones werden mit der Energie aus Kohle geladen.

2 Antworten

  1. SteffKo sagt:

    Also ist doch einfach zu lösen. Sie wollen keinen Strom. Dann bekommen sie auch keinen. Personalien feststellen und sie von dieser Last befreien.

  2. Jorgos48 sagt:

    Da frag ich mich, kann die Polizei Recht nicht durchsetzen, oder darf bzw. will sie nicht ?