Migration und Islam – ein Argumentationsleitfaden

3 Antworten

  1. fröhlicher Landmann sagt:

    Gute Zusammenfassung die sich aber noch deutlich erweitern lässt. Gerade was den Fundamentalismus betrifft, sollte darauf hingewiesen werden, welch gewaltiger Unterschied da zwischen Christentum und Islam besteht. Nur ein Beispiel: Welche Gefahr geht denn für einen Nicht-Christen oder Andersgläubigen von einem fundamentalen Christen aus? Maximal darf er sich ein missionarisches Gespräch von ihm anhören, denn mehr als ‘die gute Nachricht’ weitererzählen verlangt die Bibel nicht im Umgang mit Nicht-Christen. Wenn jemand sie nicht hören will, dann solle man weiterziehen und den Staub von seinen Füßen schütteln.
    Anders sieht es beim Islam aus, der fundamentale Moslem darf letztlich auch Gewalt anwenden, denn sein Koran legitimiert ihn das, ja er fordert ihn sogar dazu auf. Auch wenn es immer wieder Bestrebungen gibt, den Islam in dieser Hinsicht liberaler zu leben, so werden sich doch auch immer Fundamentalisten finden, die sich am originalen unverfälschten Text orientieren.

  2. Meiner Meinung nach kann man die Argumentation unter Punkt 2 noch schärfen: Das alte Testament gehört zu allen “Religionen der Schrift”, also Christentum, Judentum und Islam. Was das Christentum auszeichnet, ist allein das Neue Testament. An diesem kann man allenfalls zu viel Appeasement (“dann halte die andere Backe hin”) kritisieren.

  3. nordseeschwalbe sagt:

    Schön, dass Sie überhaupt noch debattieren – ich habe es schon aufgegeben…