Maduro wegen Drogenhandel und Narco-Terrorismus angeklagt

Foto: Wilfredor

Von Sebastian Thormann | Der venezolanische Machthaber Nicolas Maduro wurde von einer Grand Jury in New York wegen Beteiligung an Narco-Terrorismus und Drogenhandel angeklagt. Das teilte der US-Justizminister William Barr gestern in einer Pressekonferenz mit. Es erging eine ganze Reihe von Anklagen gegen hochrangige Regime-Mitglieder im Zusammenhang mit Drogenhandel und Korruption.

Ebenfalls angeklagt wurden der Verteidigungsminister Venezuelas und der Vorsitzende Richter des Obersten Venezolanischen Gerichtshofes. Die Ermittlungen der Drogenbehörde DEA und der Zoll- und Einwanderungshörde ICE führten die Verbrechen zutage. Demnach hat das sozialistische venezolanische Regime seit mehreren Jahrzehnten mit der linksgerichteten kolumbianischen Guerilla-Gruppe FARC zusammengearbeitet, um Drogen in die USA zu schmuggeln. Zwei FARC-Anführer wurden ebenfalls angeklagt.

Seit 1999 agierten Maduro and seine Helfer wohl als Köpfe des Cártel de Los Soles (“Kartell der Sonnen”). Der Name spielt dabei auf die sonnenähnlichen Abzeichen an den Uniformen hochrangiger venezolanischer Militärs an. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie sich nicht nur selbst bereichern, sondern den USA auch durch eine Drogen-Welle gezielt schaden wollten. Maduro soll dabei Lieferungen von tonnenweise Kokain aus FARC-Produktion eingefädelt und dafür gesorgt haben, dass Militärgerät an die Miliz gegeben wurde. Dem Verteidigungsminister Lopez wird Bestechlichkeit und dem Obersten Richter Moreno Geldwäsche und Bestechung vorgeworfen. Moreno, der Kopf des Justizwesens im sozialistischen Regime, hat Millionen des so gewonnen Geldes anscheinend in Südflorida ausgegeben, für Privatjets, Luxusware und Uhren.

“Umfang und Ausmaß des Drogenhandels waren nur möglich, weil Maduro und andere die Institutionen Venezuelas korrumpierten und politischen und militärischen Schutz für die in unseren Anklagen beschriebenen grassierenden Narco-Terrorverbrechen boten”, erklärte US-Staatsanwalt Berman. Das US-Außenministerium gab außerdem bekannt, dass es bis zu 15 Millionen US-Dollar Belohnung für Informationen anbietet, die zur Festnahme oder Verurteilung von Nicolas Maduro führen.

Der DEA-Direktor Dhillon sagte über das Maduro-Regime: “Diese Beamten verrieten wiederholt und wissentlich die Menschen in Venezuela und verschworen sich zum persönlichen Vorteil mit Drogenhändlern und ausländischen Terrororganisationen wie der FARC. Die heutigen Maßnahmen senden eine klare Botschaft an korrupte Beamte überall, dass niemand über dem Gesetz oder außerhalb der Reichweite der US-Strafverfolgungsbehörden steht.”

Als Reaktion auf die Anklagen in den USA kündigte das Regime in Caracas nun Ermittlungen gegen den legitimen venezolanischen Interimspräsidenten Guaido an, dem bis heute die ordentliche Übernahme der Regierungsgeschäfte verwehrt wird.

 

5 Antworten

  1. Raubtierkapitalist sagt:

    > $15.000.000

    Da wird Maduro wohl bald zusammen mit Che Gueasshole in der Hölle schmoren können.

  2. Dülker Günter sagt:

    Ich hab schon ein Jahr darauf gewartet,was den Schurken aus Amerika einfällt,nachdem von Guaido bekannt wurde ,mit Bildern,das das Drogenkartell seine besten Partner sind!Die Amerikanischen Politiker sind absolut die schlimmsten Verbrecher auf der Welt

  3. moneypenny sagt:

    Vielen Dank den Artikel – das hätte ich sonst nicht mitbekommen.

  4. Max Media sagt:

    Danke für diesen Artikel voll Informationen.
    Gestern lass ich einen Artikel dazu auf Tagesschau.de
    Dort war einzig und alleine Meinungs- und Stimmungsmache (gegen Trump)
    Inhalt des Artikels, nahezu keine Informationen zum Thema.

    Herr Thormann, sie sollten sich dort bei der Redaktion melden und 99 %
    der für diesen Artikel aufgewendeten GEZ gebühren für sich beanspruchen.
    Schicken sie einfach ihren eigenen Artikel als Grundlage der Forderung mit.

    Sehr gute Arbeit, vielen Dank!

  1. 28. März 2020

    […] • Weiterlesen • […]