Maduro hat nicht die Absicht einen antihumanitären Schutzwall zu errichten

Von ADRIÁN | Während Maduro und Guaidó weiter in Venezuela um die Macht ringen, stecken die von den USA entsandten Hilfsgüter weiter in Kolumbien fest. Maduro blockiert mittels umgekippter Laster nun schon seit über einer Woche die Straßen, über die die Hilfsgüter die venezolanische Bevölkerung erreichen sollen.

Und jetzt setzt er noch einen drauf: Am Freitag schickte er seine noch treuen Generäle an, einen Plan zur vollständigen Abriegelung der Grenze zu Kolumbien zu entwickeln. “Unverletzbar” soll die 2200 Kilometer lange Grenze werden, die Venezuela und Kolumbien sich teilen. Laut Maduro würden die USA mit Kolumbien einen Krieg vorbereiten. Seine Aussage baut er darauf auf, dass Trump vorher äußerte, dass alle Optionen auf dem Tisch liegen.

Zusätzlich bekommt Trump jetzt bei seinem Hilfsvorhaben Unterstützung vom britischen Milliardär Richard Branson, Gründer von Virgin. Mit einem Benefizkonzert will der jetzt in 60 Tagen 100 Millionen Dollar sammeln. Berühmtheiten wie Luis Fonsi, Peter Gabriel und zusätzlich einige lateinamerikanische Musiker sollen auftreten. Aber Branson beabsichtigt auch, mit diesem Konzert Druck auf Maduro auszuüben, sodass der die Grenze für die Hilfslieferungen öffnet “damit die humanitäre Hilfe endlich die Millionen von Menschen erreichen kann, die sie am meisten benötigen”.

In der Zwischenzeit sendete Trump heute weitere Hilfslieferungen nach Cúcuta, die Grenzstadt in der schon die anderen Hilfsmittel lagern. Maduro lässt sich aber nach wie vor nicht beirren und sieht lieber seinem eigenen Volk beim Sterben zu.

2 Antworten

  1. Raubtierkapitalist sagt:

    Das gibt bald wieder wütende Proteste von Nationalsozialisten, Kommunisten und Fans jedweder Autokratie. Auf Facebook machen sie sich schon warm: “Pro-westlicher Putschversuch gegen das freie Venezuela!” und so weiter und so fort.

    Ich hoffe doch, dass der Putsch gelingt/stattfindet – meinetwegen auch mit Hilfe von außen. Halb verhungert nach Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft, dürften die Venezolaner auf militärische Hilfe angewiesen sein, das kommunistische Regime zu stürzen.

    Send in the Marines!