Linke rufen zum Boykott der US-Firma Goya Foods auf – Ergebnis: 1.000 Prozent Umsatzwachstum

US-Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez – Quelle: Wikimedia Commons

Von Elisa David | Goya Foods Inc. nennt sich selbst „das größte Lebensmittelunternehmen in hispanischem Besitz in den USA“ und ist laut Fox Business eine der führenden Quellen für „authentische lateinamerikanische Küche“ – auch die Linksaußen-Ikone Alexandria Occasio-Cortez hat des Öfteren Goya-Produkte gekauft. Doch dann kam ein Schock, den die Politikerin der Demokraten wohl nicht verkraften konnte: am 9. Juli 2020 lobte Robert Unanue, Mitinhaber und CEO von Goya Foods, Trump bei einer Diskussionsrunde des Weißen Hauses und sagte, das Land sei „wirklich gesegnet, […] einen Anführer wie diesen zu haben“ und fügt hinzu: „Und wir beten, wir beten für unsere Führung, unseren Präsidenten und für unser Land, dass wir weiterhin gedeihen und wachsen.“

Ein erfolgreicher Hispanic, der Amerika liebt und dann auch noch Trump unterstützt – obwohl der doch eine Mauer nach Mexiko bauen will und Latinos diskriminiert? Passt nicht in AOCs Weltbild. Also ruft sie zum Boykott der Firma auf. Sie twitterte: „Hört mal, es ist das Geräusch von mir, wie ich google wie man seinen eigenen Adobo [ein Produkt der Firma] macht.“ Einige Schauspieler und andere Berühmtheiten schlossen sich an und riefen zum Boykott auf. Doch der CEO war nicht bereit aufzugeben. Am nächsten Tag erklärte er, es sei eine „Unterdrückung der freien Meinungsäußerung“ und weigerte sich, sich für seine Kommentare zu entschuldigen. Daraufhin riefen Trump-Fans zum „Buykott“ auf, also die Produkte jetzt erst recht zu kaufen.

Jetzt gibt es einen klaren Gewinner des „Handelskrieges“. Der CEO hat Alexandria Occasio-Cortez am 7.12. zum „Mitarbeiter des Monats“ ernannt. „Als sie uns boykottierte, stieg unser Umsatz tatsächlich um 1.000%“, sagte Unanue während eines Radiointerviews mit The Michael Berry Show am Montag. „Sie wurde Mitarbeiterin des Monats, weil sie auf Goya und unseren Adobo aufmerksam gemacht hat.“ sagte Unanue im Radiointerview am Montag. „Gegen Menschen ihrer eigenen lateinamerikanischen Kultur vorzugehen – sie ist naiv.“

Naiv ist wohl nicht das einzige Wort, das AOC beschreibt. Neben den netten Worten, die er für Trump übrig hatte, gab Unanue noch etwas anderes bekannt: Seine Firma spendete eine Million Dosen Goya-Kichererbsen und eine Million andere Lebensmittelprodukte an amerikanische Lebensmitteltafeln. Er sagte, das Unternehmen wolle Familien helfen, die von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind. „Wir sind sehr stolz darauf, dieser Nation, den Lebensmittelbanken, die einige dieser wichtigen Lebensmittel benötigen, etwas zurückzugeben“, sagte er. Aber das war der Politikerin, die sich selbst als sozialistische Demokratin bezeichnet, wohl egal.

Dieser Artikel von Elisa David erschien zuerst auf TichysEinblick.

1 Antwort

  1. 12. Dezember 2020

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