Lasst mich doch einfach in Ruhe – mein Weg zur Freiheit

2 Antworten

  1. Antonio Espinosa sagt:

    Tjaja. Immer mehr Impfektionen durch hauptwirkungsfreie Sera mit eilzugelassenen Nebenwirkungen.
    Impfquote Afrika: 5-6%, dazu Epsilon und Lambda-Varianten.
    Aber: Kehraus-Stimmung in Nairobis Kliniken.
    Alles klapperleer.
    Ach so: Viel niedrigerer Altersdurchschnitt. da Kann doch nix passieren.
    Die Jüngeren liegen ja nur bei uns zunehmend auf Intensiv …..

  2. Gudrun Meyer sagt:

    Ich bin 60, durch eine Anregung bei „Tichys Einblick“ auf die Idee gekommen, den Blog „Apollo“ zu lesen, und mit 60 hat man zwangsläufig eine gewisse Lebenserfahrung. Meiner Meinung nach wird Covid genutzt, um ein totalitäres System zu errichten. Dieser Verdacht ist bei mir im Mai 2020 aufgekommen, und inzwischen zweifle ich kaum noch daran. Es gibt in jeder Partei anti-totalitäre Politiker, z.B. Wolfgang Kubicki von der FDP oder Sahra Wagenknecht von den Linken, aber nur die AfD ist als Partei anti-totalitär. 2020 gab es eine AfD-interne Aktion, nämlich ein Ohne-wenn-und-aber-Bekenntnis zum Grundgesetz. Alle AfD-Politiker mussten diese Erklärung unterschreiben, schließlich war ihr Zweck der, die Problembären innerhalb der Partei zur Räson zu bringen. Das ist wohl auch gelungen, jedenfalls fiel es dieser Schreckenspartei im Frühling 2021 offenbar leicht, de JA-Vorsitzenden Marvin Neumann aus der Partei ´rauszuekeln, nachdem er eine verfassungswidrige Position vertreten hatte.

    Auch vor Covid gab es einen beträchtlichen Druck darauf, das Merkel-Regime und seine „Politik“ gut zu finden und als selbstverständlich hinzunehmen, dass das Regime jede missglückte „Politik“ sofort zur besten Idee seit der Erfindung von Schnaps erklärte. „Weiter so, und jetzt erst recht!“ war nicht nur die Reaktion auf eine völlig verrutschte „Willkommenskultur“, sondern auf jeden Fehler, den Merkel und Co. gemacht haben. Aber die Politisierung vorher unpolitischer Angelegenheiten, die steigende Lautstärke, die zunehmende Unkritisierbarkeit der Regierung, die enorme, nicht demokratisch legitimierte Macht der „N“GO-Schranzen und der „Qualitäts“journalisten – das alles griff nicht sehr in den Alltag der Menschen ein. Wenn man z.B. im Sommer für eine Woche nach Italien oder auch nur innerhalb von Deutschland verreiste, war das eine reine Privatsache, und es gab keine Bestimmungen darüber, wie viele Leute aus einem Haushalt sich mit wie vielen anderen Leuten aus einem anderen Haushalt treffen dürfen. (Inzwischen geht es in Italien genauso verrückt zu wie in Deutschland, in Österreich ist es noch schlimmer, und da lohnen sich Reisen in diese Länder nicht mehr). Die Kinder wurden pflichtmäßig gegen Masern geimpft, also mit einem sehr gut erforschten, lange bewährten, gut verträglichen Impfstoff gegen eine Krankheit, die wegen der Möglichkeit späterer Folge-Erkrankungen durch dasselbe Virus gefährlicher als Covid sein dürfte. Jede andere Impfung war freiwillig. Man riet älteren Menschen zur Grippe-Impfung, aber sie war nicht vorgeschrieben. Der Alltag war freiheitlich, also frei von unnötigen Regeln und Vorschriften, unabhängig von der Gleichschaltung der veröffentlichten Meinung zu bestimmten Themen.
    Und eben das hat sich geändert. Zuerst reagierten die Politiker gar nicht auf Covid, dann wiegelten sie ab, aber seit dem März 2020 kapierten sie, das eine Pandemie die ideale Situation ist, um eine lange Reihe von Kontroll- und Überwachungsvorschriften zu installieren, die in einem freiheitlichen Land nicht mal denkbar wären. Wenn ich zur Friseurin, ins Schwimmbad oder in ein Café gehe, muss ich mein Smartphone mit dem digitalen Impfausweis vorzeigen! Noch dazu hat dieser Ausweis bald sein Ablaufdatum erreicht. Als ich mir im Juli die 2. Impfung, bzw. Gen-Therapie verpassen ließ, hieß es noch, sie sei ein Jahr lang gültig. Inzwischen wird die „Booster“-Impfung mit sehr viel Druck betrieben, und dass die Virologen Christian Drosten und Hendrik Streeck Bedenken gegenüber der Boosterei äußern, wird kaum noch beachtet. Noch im Juli behauptete der Covid-Politiker Lauterbach, eine Testpflicht, bei der die Getesteten die Tests selbst bezahlen müssten, wäre die Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertür, und das dürfe es nicht geben. Im Oktober wurden die Tests für Ungeimpfte kostenpflichtig, und inzwischen ist die Impfpflicht im Gespräch. So wie ich das Regime kenne, werden seine politischen und medialen Machthaber bald nicht mehr über das Ob, sondern nur noch über das Wie sprechen. Wer sich an gemäßigtere Regeln und Politikersprüche erinnert, die zum Teil erst einige Monate alt sind, muss wohl ein verschwörungsschwurberischer (das Wort stammt von der Amadeu-Antonio-Stiftung) Rechtsextremer sein. Also, in dieser Atmosphäre wundert mich nicht, dass die Geimpften, denen man erzählt hat, sie seien ein Jahr lang geschützt, im gegenwärtigen Stand der Totalitarismus-Entwicklung schon nach 5 bis 6 Monaten zur nächsten Gen-Therapie antreten müssen.

    Gen-Therapien sind übrigens noch sehr neu, außer für bestimmte, hochspezialisierte Krebsbehandlungen und für zwei besondere Impfungen (gegen Ebola und gegen eine weitere, sehr gefährliche Fieberkrankheit) nicht ordentlich zugelassen, und vor Corona war es wörtlich undenkbar, mit einer Gen-Therapie über Gesunde (auch gesunde, alte Menschen) herzufallen. „Gesund“ schließt für die ältere und alte Generation auch bestimmte Erkrankungen ein, wenn sie medikamentös gut eingestellt sind, z.B. Diabetes 2 oder Bluthochdruck. Aus derartigen Erkrankungen lässt sich keine Notsituation ableiten, in der es richtig ist, Menschen mit wenig erforschten Gen-Therapien zu behandeln, weil sie andernfalls mit Sicherheit sehr bald sterben würden.

    Trotzdem ist die Impfung für mich mit 60 etwas anderes für Sie mit 18. Außerdem ist einer meiner Schwäger chronisch krank, und Covid wäre für ihn wahrscheinlich lebensgefährlich. Vielleicht schützt es ihn ein bisschen, wenn außer ihm selbst auch seine Angehörigen geimpft sind.
    Aber insgesamt gesehen, ist das Geschwätz über die Gefährlichkeit der Ungeimpften absurd. Entweder wirkt die Impfung gut, und dann sind Geimpfte vor Ungeimpften geschützt. Oder sie wirkt schlecht bis gar nicht, und dann stecken Geimpfte einander genauso an wie die bösen Ungeimpften die Geimpften. Die ganze Hetze gegen die Ungeimpften hat nichts mit medizinischen Fakten oder Notwendigkeiten zu tun, abgesehen von Einzelfällen wie dem meines Schwagers, und dann kann man sich in der Familie darüber einig werden, was man macht.

    Diese Hetze soll unter anderem die berechtigte Wut der geimpften und ietzt verar…ten Menschen auf eine Gruppe lenken, die als Projektionsfläche gebraucht wird. Schon der „rechte Feind“ der letzten 20 Jahre hat einiges von dieser Funktion erfüllt, konnte aber nicht zur allgegenwärtigen Gefahr aufgeblasen werden. Dafür gab und gibt es einfach zu wenige gewalttätige Rechtsextremisten im Deutschland des 21. Jahrhunderts, und eine parlamentarische, rechtsextreme Gefahr besteht auch nicht. Weder ist die AfD rechtsextrem, noch hat sie viel zu sagen. Man brauchte einen anderen Feind, je unsichtbarer und allgegenwärtiger, desto besser.

    Ein mäßig gefährliches Virus war optimal. Nicht so gefährlich, dass die Gesellschaft wegen einer plötzlich weit höheren Sterblichkeit und massenhaft schwerkranker Menschen zusammenbricht, aber auch nicht so harmlos, dass nach ein paar Wochen niemand mehr die Sache ernst nimmt. Und so kam es in vielen Ländern der Welt zur Coronerei als Premiere eines totalitären Systems.