Kim Jong Un will nach Südkorea reisen

Von ADRIÁN | Dieses Jahr im Juni passierte das Undenkbare: erstmals in der Geschichte traf ein US-Präsident einen nordkoreanischen Diktator. Kurz davor gab es auch ein Treffen zwischen Kim Jong Un und dem südkoreanischen Präsidenten.
Scheinbar haben diese Treffen Früchte getragen. Im neuen Jahr soll es ein weiteres Treffen zwischen den beiden koreanischen Staatsoberhäuptern geben – in Südkorea. Das ließ er kürzlich in einem Brief an Moon Jae In verlauten. Sein ursprünglicher Plan wäre wohl schon ein Treffen in diesem Jahr gewesen, was er aber dann nicht wahrnehmen konnte. Darum hofft er auf häufige Treffen im nächsten Jahr.
In Seoul, der Hauptstadt Südkoreas, sollen die Treffen stattfinden. Thema soll die nukleare Abrüstung der koreanischen Halbinsel sein. Auch möchte Kim die Aufhebung von Sanktionen gegen sein Land vorantreiben. Des weiteren sollen auch konventionelle Waffen und Befestigungen an der innerkoreanischen Grenze reduziert werden.
Woher kommt diese Welle der Entspannung? Die meisten Medien wollen die Antwort immer noch nicht wahrhaben. Trump hat all das erst möglich gemacht. Denn er hat Kim Jong Un deutlich gemacht, welches Land am Ende mächtiger ist. Nach immer schärfer werdenden Drohungen musste Kim schließlich klein beigeben.
Und trotzdem hieß es anschließend von WELT bis taz, dass Moon verantwortlich für die Entspannung sei. Trump ist schließlich der Faschist, der Autokratenfreund, der Marktradikale. Dieses Bild zu hinterfragen ist scheinbar immer noch keinem großen Medienhaus in den Sinn gekommen. Aber langsam wird die Doppelmoral von RTL aktuell, Galileo, Spiegel, taz & co. deutlicher. Und es kommen von eben jenen Verlagen immer mehr berichte à la “könnte Trump Recht haben?”.