In Deutschland herrscht ein literarischer Kulturkampf!

2 Antworten

  1. HerZel sagt:

    Ein Lichtblick

  2. Wolf Deinert sagt:

    Diesen Kalten Krieg des westdeutschen „Linksliberalismus“ ( denn auch nach der deutschen Einheit ist und bleibt er ein „Westprodukt“), gibt es schon seit den Siebziger Jahren, als Stasi, Stamokaps, DKP – Genossen und sonstige Trotzkisten – Stalinisten – Sekten die SPD mitsamt ihrem Medienapparat eroberten, und dort ihre “Kulturelle Hegemonie“ ( Gramsci) ausriefen. ( Nur kannte man den Begriff „Cancel Culture“ noch nicht. )
    Den haben die US – „Linken“ erfunden, nach dem sie ein enges Bündnis mit den Großkonzernen und den „Stiftungen“ der Superreichen eingingen.
    Die schon aus deutschen Geschichte wissen, wie leicht man viele „Linke“ kaufen kann. Die US – „Salonmarxisten“ sind heute ein kleine reiche Gesellschaftsklasse. Die gerne den Reichen und „Ausbeutern“ ihre Sünden vorhalten, und danach die begehrten Ablaßbriefe verteilen.
    Schon bis Mitte der Siebziger Jahre hatte die SED im Nachbarstaat DDR über 100 mißliebige Autorinnen und Autoren vertrieben, teils durch Haft, Berufsverbot, Diffamierung durch Erpressung und direkten Verkauf – in die Bundesrepublik Deutschland. Die meisten „Opfer“ waren „Linke“, Sozialdemokraten und Reformkommunisten.
    Bereits damals wurden sie von etlichen maßgeblichen Kulturpolitikern und Mediengewaltigen der „linksliberalen“ SPD ausufernd bekämpft.
    Vor allem wenn sie Mitglieder im West Schriftstellerverband „VS“ wurden, der sich in der IG Druck und Papier angesiedelt hatte.
    Sinnigerweise wurde die IG Druck und Papier von einem Genossen der DKP geleitet.
    Also jener Partei, die von der Ost SED gelenkt und finanziert wurde.
    Der Chef des West – Schriftstellerverbandes VS, Bernt Engelmann, der jedes Jahr einen dickes Sachbuch veröffentlichte, obwohl er fast das ganze Jahr durch die Gegend tourte, war ein hochkarätiger Sozialdemokrat und ebenso ein hochkarätiger IM des DDR Ministeriums für Staatssicherheit.
    Wer dabei die Bücher schrieb, ist bis heute ein Rätsel.
    Nach 1990 konnten die „linksliberalen“ Freunde der SED- Diktatur endlich ihre Ostgenossen an ihr verräterisches Herz drücken.
    Und das SED – Programm „Kampf gegen Rechts“ übernehmen, das in der DDR unter anderem Namen vor allem der Abwehr von Parteikritikern galt, gegen die schon damals der Nazi – Knüppel erfolgreich geschwungen wurde.
    Es wäre also interessant, einmal die Kontinuität dieses Kulturkampfes zu untersuchen, den es in allen maoistischen, stalinistischen und islamischen Diktaturen gibt, um es den jeweiligen Politikern unter der Fahne der Demokratie alle ihnen missliebige Kultur, Literatur, Musik, Lieder, Dichtung, Film, Theater und die zugehörigen Künstler auszurotten.
    Hier sollten sich die Verfasser auch einmal mit dem „Marburger Literaturtag“ vom 7. Oktober aus dem Jahre 1982 befassen, um zu verstehen, daß dieser Kulturkampf schon einige Jahrzehnte andauert, und hier nur eine neue Vorbereitungsschlacht stattfand.
    Der neue „Cancel -. Culture – Linksliberalismus“ ist – in der Tat – eine antidemokratische Kulturdoktrin.
    Aber wenn mich nicht alles täuscht, ist ihr erster Erfinder Jossip Wissarionowitsch Dschugaschwili, auch genannt „Josef Stalin“.
    Die deutschen „linksliberalen“ Kultur – Sozialdemokraten haben sich einen würdigen Ahnherrn erwählt.