Immer mehr Politiker verabschieden sich von Twitter – ein Armutszeugnis

3 Antworten

  1. Dustin sagt:

    Politisch komplexe Debatten auf Kurznachrichtendienste zu verlagern, deren Sinn es meist ist, die Masse durch Emotionalisierung und Polarisierung um Zustimmung, in Form eines Herzchens oder nach oben gerichteten Daumens, zu bewegen, halte ich für mehr als fragwürdig. Sie befördern naturgemäß das Denken in Schwarz – Weiß, Rechts – Links, grünversifft – Umweltsau und was es sonst noch gibt und befördern Spaltungstendenzen konkurrierender Gruppen, ohne den Austausch oder eine umfangreiche und ausgewogene Debatte überhaupt zu wollen. Zu verstehen, dass dieses Medium den politischen Diskurs nicht fördert, sondern eher schadet, ist kein Zeichen von fehlendem Rückgrat, sondern die Erkenntnis, dass dieses Medium der Toleranz sowie den gegenseitigen Respekt im Rahmen einer politischen Auseinandersetzung schadet. Da kann man von Kühnert, Spahn und den sonstigen Protagonisten halten was man möchte.

  2. Erwin Gubbel sagt:

    Da bin ich anderer Meinung.
    Es täte der Politik sehr gut, wenn sich immer weniger Politiker des Mediums Twitter bedienten.
    „The medium is the message“. (Marshall McLuhan)
    Und die von Twitter verbreitete Message ist keine gute.

  3. Helmut sagt:

    Volle Zustimmung! Aber haende weg von TikTok, wer diese App auf seinem Handy hat kann sicher sein dass er/sie ausspioniert wird, und zwar vollstaendig.