„Ich habe Angst im Dunkeln, weil ich leben will“

3 Antworten

  1. Anna Schultz sagt:

    Ja, das musste ich auch erstmal begreifen, dass die, die am lautesten von Menschenliebe reden, tatsächlich über Leichen gehen – und dass man sich fürchten und wehren muss dagegen.
    Starker Auftritt von den jungen Journalistinnen, weiter so und Hut ab!

  2. Heinz Schmidt sagt:

    Der Essayist Dushan Wegner schrieb seinerzeit über die Worte von Bedford-Strohm: „Bei diesen Sätzen wird mir heiß und kalt.“ So habe ich das damals auch empfunden.

  3. Marcel Arndt sagt:

    Das ist schon ein Armutszeugnis für den Staat, wenn junge Frauen um ihr Leben fürchten müssen – im ÖFFENTLICHEN RAUM… Das wird so nicht endlos weitergehen, bin ich mir sicher. Zwischenzeitlich ist es vielleicht sinnvoll, etwas Selbstverteidigung zu trainieren. Aber wenn die Regierung, die für solche Zustände verantwortlich ist, in ihrer „Fürsorge“ dem Bürger gegenüber, Lockdowns verhängt und damit auch den Sport behindert, ist das ein Problem. Dann auf jeden Fall: Pfefferspray – und aufpassen, dass man es nicht selber abbekommt. Angst trägt auf jeden Fall zu einer guten Abwehr-/Fluchtbereitschaft bei – sozusagen eine archaische Überlebenshilfe. Das wussten schon die Urmenschen.