Hauptstadtgöre vs. Dorfprolet – das große Apollo-Battle

7 Antworten

  1. Holger sagt:

    Ich, alter weißer Mann, bin bis zu meinem 12. Lebensjahr auf einem 1.500-Seelen Dorf an den Hängen des Odenwaldes groß geworden und dann, im Gepäck meines Vaters für die „wichtige“ Zeit der Pubertät in Köln (Kulturschock in mehreren Dimensionen!!!) gelandet. Heute lebe ich im „landwirtschaftlich geprägten“ Speckgürtel von Bonn (Vorgebirge). Bei aller Achtung vor Eurem Engagement: Ich halte Euch beide für eindimensional, wie heißt es heute korrekt: „with special needs“!

    • Karina sagt:

      Also da ist doch wohl eindeutig ein gewisser Grad an Satire bei beiden Autoren zu erkennen lieber Holger! Ich glaube nicht, dass das alles zu 1000 % ernst gemeint ist…;)

  2. Stefan Spumant sagt:

    So schön formulieren lernt man nur in Berlin.

  3. tl sagt:

    Der Kampf entscheidet sich bereits mit dem Versuch Berlin als „Stadt“ zu bezeichnen:

    Ein Sammelbecken von dekadenten wannebe’s, gescheiterten golddiggern, eng umklammert von egozentrischen Psychosen , … im Griff der Unfaehigkeit -immer auf Pump.

    Beweisen Ihre Faekalanalysen etwa, dass Kuehe den IQ des Homo Toilettis bereits ueberholt haben? Zugegeben, der „Beweis“ hinkt wie die Aussagen eines Karl Lauterbach. Aber so wird deutsche Beweisfuehrung inzwischen eben gemacht.

    Nicht nur EIN Dorf gewinnt gegen Berlin, sondern JEDES Dorf.
    Und jede Stadt, inklusive Tschernobyl oder Pjoenjang.

    Frau Schwarz, bitte versuchen Sie eine wirkliche Stadt (Bspl.: Tokyo) und Sie werden erkennen mit welchem „Kaff“ man Sie betrogen hat. In Berlin leben so „wenige“ Menschen, wie im Bahnhof von Shibuya an Passagieren befoerdert werden.
    Taeglich (!) Und dies ist nur der viertgrosste Bahnhof ……

    Daher mein Votum fuer Herrn Aston.
    tl

  4. Cookie Monster sagt:

    Ich geb ja zu, dass die Argumente von Team Dorfprolet etwas für sich haben. Doch als geborener Berliner muss ich sagen: +1 Hauptstadtgöre.

  5. Helmut sagt:

    Great! Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und bereue keinen Tag den ich da zubrachte. Damals 200 Einwohner und 700 Kuehe, sagte jedenfalls mein Vater. Stimmt, jeder kannte jeden, das hat Vor- und Nachteile. Seit einigen Jahren wohne ich in einer Megametropole im Ausland, geniesse es auch aber ich plane in einigen Jahren in eine laendliche Gegend zu ziehen.

  6. Tim sagt:

    Ob man es jemandem dem schon vors Fahrrad „gemacht“ wurde und der dauernd seine Pakete suchen muss wirklich noch erklären muss…. vielleicht wenn zuviel Soja (Latte) konsumiert wurde. (Soja macht sogar Affen und Schweine aggressiv und führt in Verbindung mit Fleischverzicht zu Hirnschrumpfung – da muss man schon Großstädter sein um das freiwillig zu schlucken)…… in Berlin wohnen zwar erheblich mehr als 300 Menschen – und das hat Vorteile bei der Auswahl der Nachtclubs und beim shoppen, aber 3 Millionen Menschen sind es nicht. Vielleicht kommt Berlin auf 30.000….. der Rest sind freundlich formuliert „Zweibeiner“…. also dieses Gesocks das alte Leute in der UBahn bespuckt, vor Fahrräder kackt und sie dann klaut, LKW Fahrern die Ohren kaputtkreischt weil sie beim Ökotomaten anliefern einen Diesel nutzen, kurz Grüne und ihre Klientel. Ich bin auch in einer „Großstadt“ aufgewachsen…(jedenfalls im Vorort, der ganz OK war bis er für den genetischen Innenstadtabfall durch den ÖPNV erschlossen wurde) seither bin ich froh das ich weiter weg fliehen konnte…. ich brauche einfach keine Drogennutten die sich von irgendeinem Stricher zusammenfalten lassen und dann noch den alten Herrn der ihr helfen will anscheissen er solle sie und ihren „Freund“ in Frieden lassen. Jonas hat Recht: Zaun drum Schlüssel wegschmeissen – dann sind wir die allermeisten Probleme los!