Harald Lesch und der Energiesabbat

Von MAX ROLAND | Harald Lesch, einer dieser gebührenfinanzierten Fernsehwissenschaftler, betätigt sich auch gerne als Klima-Alarmist und Fundamentalgrüner. Wohl deswegen war er am Sonntag bei „Anne Will“ eingeladen – Greta konnte  nicht, und die kahlköpfige Studentin Therese Kah, die bei “Fridays for Future” mitmacht, konnte man ja nicht allein in der Runde lassen. Zeit für Harald Lesch – Wer Astrophysiker ist, kann sich ja wohl zu allem äußern.

Klima-Alarmist Lesch fordert den sofortigen Kohleausstieg, die Verstaatlichung der Energiebranche und das Ende des Individualverkehrs, will Aktionäre um ihre Dividende bringen und diese stattdessen für den Klimaschutz beschlagnahmen – Wollt ihr den totalen Klimaschutz? Eine alte, weiße, männliche Greta also. Lesch musste aber bei „Anne Will“ eingestehen, dass er sein Leben nicht so radikal ändern kann wie Greta Thunberg – Schande, Schande! Aber Harald hat trotzdem gute Ideen, wie wir im Alleingang die Klimakrise beenden können: „Radikale Brüche im Alltag baue ich aber ein. Zum Beispiel, eine Stunde lang mich gar nicht zu bewegen.“ Lesch:  „Wenn die Republik sich für eine Stunde am Tag gar nicht bewegen würde, dann würde sehr viel Unheil verhindert.“ Die „Welt“ nannte das „Energiesabbat“. Ja, wir hören einfach für eine Stunde auf, uns zu bewegen und machen Siesta fürs Klima: So retten wir die Welt! Dass Klimaschutz so einfach und entspannt sein kann, hätte wohl keiner gedacht. Harald  sollte den Anfang machen und sich einfach wieder hinlegen. 

6 Antworten

  1. Franz Müller sagt:

    Tobi Brunn- im Netz ist da nicht zu finden von Lesch an der Uni Gießen, wo er angeblich anderer Meinung sei

  2. Dr. Volker O. Rachui sagt:

    Weder Frau Schulze (Umweltministerin) noch Greta Thunberg (16, S) hatten irgendeine Ausbildung oder Bildung auf dem Gebiet der Meteorologie oder Geophysik. Sie reproduzieren lediglich verbal das ,was bestimmte „Dramatiker einer imaginären Klimakrise“ vorbeten. Keynote-Speaker sind da Herr Schellnhuber (ehemaliger Chef des selbst gegründeten PIK) und Herr Mojib Latif (Geomar-Kiel). Währen diese beiden noch eine physikalische Ausbildung vorweisen können, die irgendetwas mit chaotischen Systemen zu tun haben, sind bereits ein Herr Lesch (Leschs Kosmos, Astrophysiker, TV-Welterklärer) oder Herr von Hirschhausen (TV-Moderator, Arzt, Zauberkünstler) bereits nur öffentlichkeitswirksame Transmissionsriemen einer These.
    Nicht einmal das/der IPCC (Weltklimarat) macht derart dramatische Aussagen über das Klima der Zukunft, ohne auf gewisse Unsicherheiten hinzuweisen.
    Im Gegenteil wird darauf hingewiesen, dass das komplexe System „Atmosphäre“ noch nicht hinreichend verstanden ist.

    Herr H. Lesch wollte sein Buch über die „Klimakatastrophe“ eigentlich nach eigener Aussage „Die Erde hat Mensch“ nennen. Herr Schellnhuber hat sich in der Vergangenheit ähnlich geäußert („Die Erde ist krank. Sie bedarf einer Therapie.“) Allen Kommentaren, sowie Beiträgen über die Folgen eines Klimawandels, ist gemein, dass der Mensch an allem schuld sei.
    Grundtenor ist: „Wo der Mensch sich zurückzieht, erholt sich die Natur.“
    Niemand hat etwas dagegen, dass Abgase – egal ob von KFZ, Kaminöfen oder Industrie so sauber wie möglich freigesetzt werden. Das Maß des Möglichen und Vernünftigen muss aber gewahrt bleiben; Grenzwerte müssen begründet sein; die Versorgungssicherheit der Bürger muss gewährleistet bleiben.
    Dass eine minderjährige Schülerin aus Schweden diese komplexen Zusammenhänge und Fakten nicht im Kopf hat, ist mehr als normal. Wissenschaft aber, hat nichts mit Gefühlen zu tun und lebt von dem Disput von These und Antithese. Wissenschaft hat nichts mit Demokratie oder Mehrheitsmeinungen zu tun (97%…).
    Klima ist statistische Physik.
    Es wäre interessant zu wissen, wie viele der 12.000 (?) unterstützenden Akademiker bei „science for future“ ein naturwissenschaftlichen Hintergrund haben. Ich vermute (unwissenschaftlich), es wird so sein wie im Bundestag.

  3. pcn sagt:

    Wo hat Herr Lesch Astrophysik studiert? Bei Herrn Schellnhuber, oder Mojib Platif? – Oder wurde er von der ZDF-Redaktion auf Klimahysterie gebrieft?

  4. karlchen sagt:

    😂😂😂
    Herrlich! Radikale Brüche im Alltag… Da legst di nieda, würde der Bayer wohl sagen…!

  5. Tobi Brunn sagt:

    Es ist schon faszinierend, wie sich der Herr Prof. Lesch in den Jahren gewandelt hat:
    Vom nächtlichen Lückenfüller in den – zugegebener Maßen – durchaus interessanten BR spacenights, in denen er über supermassive Schwarze Löcher referierte, hin zum öffentlich-rechtlichen Experten für praktisch Alles, was irgendwie mit Wissenschaft zu tun hat und einer Moderation im Öffentlich-Rechtlichen TV bedarf.
    Und neuerdings ist er, wie so viele andere ‘Experten’ seiner Zunft also ‘Klimaexperte’ und verkündet uns den selben menschenverursachten Klimawandel, den er vor ein paar Jahren z.B. bei einer Vorlesung an der Uni Gießen noch als völlig abwegig und nicht wissenschaftlich belegbar ins Lächerliche gezogen hat.
    Ein Wendehals erster Güte; einfach mal bei YouTube suchen!
    Der leicht verdiente GEZ-Rubel korrumpiert eben selbst den seriösesten Wissenschaftler… und alternde Astrophysiker aus dem Nachtprogramm.

  6. nordseeschwalbe sagt:

    Was denn jetzt? Hüpfen? Hinlegen? Ich bin ganz verwirrt…!