Greta Thunberg: Kernenergie als Teil der Lösung?

Von MAX ZIMMER | In einem Facebook Post spricht die Klima-Prophetin Greta von Kernenergie als “Teil einer sehr großen neuen kohlenstofffreien Energielösung”. In dem jüngst erschienenen Statement bezieht sie sich auf den Weltklimarat (IPCC), der Kernenergie als mögliche Alternative zu CO2 produzierenden Energiequellen nennt. Durch ihrer Aussage ernetete sie vor allem eins: heftige Kritik.

Die in der Öko-Szene verpöhnte “Atomkraft” könne keine Alternative zum emissionsreichen Kohlestrom sein, ertönt es promt, und selbst das Gesicht des Klimaprotests wird zur Zielscheibe wutentbranter Atomgegner. Wohl als Reaktion auf den Ansturm der Anti-Atom Aktivisten relativierte sie ihre Aussage und änderte ihren Facebook Post. Sie persönlich seie gegen Atomkraft, und verweist lediglich auf den Standpunkt des IPCC.

Eines kann man Greta zugute halten: Anders als große Teile der grünen Öko-Apostel bezieht sie sich auf realistische Lösungen für ihre eigenen Forderungen. Wer CO2-arme Energieversorgung erreichen will, kommt nicht an der Kernkraft vorbei. Anders als weite Teile ihrer eigenen Anhängerschaft scheint Greta das Märchen von der ausschließlichen Nutzung von erneuerbaren Energien durchschaut zu haben, und somit zumindest auf die Verteufelung der Kernenergie zu verzichten.

Man muss sich eben entscheiden: Emissionsfreie Energieproduktion und Beendigung der Kohleverbrennung, oder Schließung aller Atomkraftwerke. Beides zusammen geht nicht, es sei denn, man betrachtet den Wohlstand den uns das 20. Jahrhundert brachte nicht mehr als schützenswert.

2 Antworten

  1. Georgina sagt:

    Ich fürchte “Greta durchschaut” – siehe oben – gar nichts. Ich habe mir einmal den background der Kindersoldatin Sachen Klima angesehen und empfehle das jedem. Erstaunlich genug, findet sich bei youtube ein kleiner Filmbeitrag etwa Greta Thunberg Stammbaum. Der Ur(ur)Opa der G.T., ein gewisser Arrhenius war Chemiker und erhielt 1903 den Nobelpreis, war wohl sogar Mitbegründer des Preises – und hat leger formuliert, den Klimawandel “gefunden”, vgl. seine Arbeiten. Der Vater der G.T. ist vermögender Unternehmer u.a. mit einer Northern Grace AG. Unklar, was das für ein Unternehmen ist. Und zuguterletzt: G.T. ist bereits erfolgreich als Geld-Beschafferin für ein weiteres Unternehmen dass sich “irgendwie auch grün” betätigt, aufgetreten. Die Rede ist von über einer Million (ob nun Kronen oder EUR blieb unklar). Nichts gegen das Kind, aber die ganze Sache ist ein abgekartertes Spiel. Nun schauen wir mal, ob der Nobelpreis in der Familie bleibt, mir wird derweilen erst einmal ganz leicht übel.

  2. Jürgen sagt:

    Moin,

    diese Veranstaltung könnte euch möglicherweise interessieren: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/QLTJ3

    Gruß

    Jürgen