„Götzen“: Eichmanns vergessene Autobiographie

3 Antworten

  1. Piet Ziemens sagt:

    Hallo Cookie Monster, nach Argentinien flohen viele hohe Nazis die dort gute Beziehungen hatten und Geschäfte machten. Die Seilschaften liefen dort in trauter Runde weiter. Den uninteressanten „Stiefellecker“ Eichmann hat man nicht ganz fallen lassen, aber Zusammenhalt und Freundschaft hat er nicht gefunden.
    Für die Lenker und Manipulatoren ist so ein Mitläufer erst erbärmlich nützlich und später nur Dreck am Schuh.
    Die kleinen Eichmann Charaktere gibt es massenweise, da stimme ich dir zu.

  2. Cookie Monster sagt:

    Meinen Respekt für den Autor, dass er sich das angetan hat, die Autobiographie dieses Massenmörders zu lesen. Das Furchtbare an der Person Adolf Eichmann ist, dass er eben kein überzeugter Judenhasser wie Hitler, Himmler oder Streicher war und dennoch Millionen in den Tod geschickt hat. Nicht Eichmann war der „Architekt“ des Holocaust, sondern Reinhard Heydrich. Adolf Eichmann war ein klassischer Mitläufer, dessen einziges Motiv die eigene Karriere und das Lecken der Stiefel seiner Vorgesetzten war. Von dieser Sorte Mensch gibt es auch heute noch massenweise und vor denen sollte man sich in Acht nehmen.

  3. Kara sagt:

    Wirklich sehr interessant. Gruselig, wie sich so ein Monster selbst so positiv sehen kann…