Finger weg von meinem Auto!

2 Antworten

  1. moneypenny sagt:

    Ganz genau, Frau Schwarz! Die Leute, die den anderen das Autofahren verbieten wollen, haben es meistens nicht hingekriegt, sich selbst eins zu erarbeiten und/oder haben Angst vorm Autofahren. So erklären Sie das Radfahren als moralisch höherwertig. Das erinnert irgendwie an frustrierte „Anstandsdamen“, die anderen den Sex verbieten wollen.

  2. Abid Hussain sagt:

    Das Schöne an dem Artikel von Frau Schwarz ist, dass er nicht nur das „Müssen“, sondern auch das „Wollen“ beim Autoverkehr betont.
    Es gibt viele sachlich zwingende Gründe, welche den Autoverkehr im Alltag und Arbeitsleben unverzichtbar machen. Aber Autofahren ist mehr: es bedeutet Freude und Unabhängigkeit. Der Moment, wenn man den Zündschlüssel umdreht, der Motor anspringt und man sich durch das Betätigen des Gaspedals fortbewegt, ist jedes Mal ein kleines Wunder. Ein Auto ist wie ein kleines, rollendes Wohnzimmer. Ich kann im Auto Musik hören, rauchen, in der Nase bohren, fluchen und knutschen. Das Auto bedeutet nicht zuletzt einen enormen Gewinn an Unabhängigkeit. Ich kann morgens in Berlin einsteigen und drei Stunden später in Hamburg aussteigen – einfach toll. Frau Schwarz zeigt in ihrem Text, wie der Hass auf den Autoverkehr leider in Berlin immer mehr zunimmt. Aber sie zeigt auch. dass die Menschen auf den Lastenfahrrädern mit der Aufschrift „Ich ersetze ein Auto“ arme Schweine sind, die gar nicht wissen, was Autofahren bedeutet: Freiheit, Unabhängigkeit und die Freude am fahrbaren Eigentum.