Filmförderung will Checkliste für politisch korrekte Rollenverteilung einführen

Von Liana Friedrich| Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) will gegen Rollenbilder in Filmen vorgehen und hat deswegen nun eine verpflichtende Checkliste zum Thema Diversität erstellt. Um zukünftig Fördermittel für einen geplanten Film zu erhalten, müssen die Filmemacher eben diesen Fragebogen ausfüllen.

Begründet wird dieses Vorgehen damit, so die Sprecherin der Filmförderung Claudia Hartmann, dass die Filmförderung verstehen wolle, warum Regisseure ihre Rollen mit bestimmten Schaupielern besetzen. So könne man auch nachvollziehen, wenn ein Film aus inhaltlichen Gründen in einigen Fällen eben nicht divers besetzt sei. So heißt es auf der offiziellen Website: „Die queere Flüchtlingsgeschichte “Futur Drei” oder das Mädchen-Fußballteam aus “Kick it like Beckham” zeigen es: Gute und erfolgreiche Filme kommen ohne Klischees und stereotype Rollenbilder aus. Mit der verpflichtenden “Diversity Checklist” setzt sich die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein nun strukturell für mehr Diversität in ihren geförderten Projekten ein.
Das Ziel: mehr Vielfalt filmen!“
(https://www.ffhsh.de/de/news/2020/20200630-diversity-checklist-vielfaltfilmen.php) und weiter wird angeführt: „Wie viele Frauen haben eine leitende Funktion innerhalb der Filmproduktion? Gibt es im geplanten Projekt People of Colour? Muss das Liebespaar immer Mann und Frau sein? Und sind Menschen mit Behinderungen am Dreh beteiligt?“
Anscheinend hat die Filmförderung sich nun ganz revolutionär zum Ziel gesetzt diese Ungleichheit auszutilgen, ganz nach dem Willen des sozialistischen Staats sollen alle Filme bevor sie eine Chance auf Fördermittel erhalten durch einen Check. Ganz großes Kino, liebe Filmförderung Schleswig-Holstein.

Diese schleichende Einflussnahme auf die Kultur ist lange kein Geheimnis mehr. Zwar ist, meint man, die gesamte Film und Musikindustrie sowieso links, aber nun sollen durch solchen, als bloßer Fragebogen getarnten Zwang,  Filmemacher auf Linie gebracht werden. Denn es gibt kaum deutsche Kinofilme, die rentabel sind, also ohne Filmförderung auskommen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, ist ein anderes Thema, aber staatliche Förderungen sollten nach möglichst objektiven, künstlerischen Kriterien beurteilen und auf keinen Fall nach politischer Konformität. 

Der Steuerzahler verliert sein Geld und dieses wird dann dazu genutzt die Filmlandschaft ideologisch auf Linie zu trimmen. 

1 Antwort

  1. Tim Ludwig sagt:

    Es gibt ja einen Grund dafür, dass so gut wie alle deutschen Filme – jedenfalls aus wirtschaftlicher Sicht – für die Tonne produziert werden: sie drücken schon seit Jahrzehnten bei jeder Gelegenheit ein linkes bis linksextremes Narativ. Einbrecher z.Bsp. sind immer arme benachteiligte Jugendliche die ihre Beute nach einem kumpeligen Gespräch mit dem Superpolizisten zurückgeben. (Und Oma Bolte entgeht – jedenfalls in den deutschen Tatort Produktionen – ja nur dem langen Arm des Gesetzes weil es ihr total Leid tut das sie den Einbrecher mit dem Regenschirn hauen wollte!) Drogendealer sind stets total nett und einsichtig und starten in der zweiten Filmhälfte eine Ausbildung zum Automechaniker. Braucht es einen echten Bösewicht so ist stets Verlaß darauf: der Mörder ist immer der Unternehmer/Fabrikbesitzer und wenn mal bei einer Basketballmannschaft oder Moscheegemeinde nach den Verdächtigen einer Massenvergewaltigung gesucht wird klärt sich selbstverständlich auf dass das vermeintliche Opfer zu einer “rechten Nazi Christensekte” gehört und die Tat frei erfunden ist…