Extrem wenige melden sich als “divers”


Von LIANA Friedrich | Im Dezember 2018 führte der Bundestag den neuen Geschlechtseintrag ein. Nun sollte auch das „dritte Geschlecht“ ,in Form von der Bezeichnung „divers“, seinen Platz in der deutschen Verwaltung finden. Dies folgte auf eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht die Intersexualität thematisierte.Der Bundestag reagierte also auf einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes.

Nun zeigte eine stichprobenartige Umfrage der Deutschen Presse-Agentur im März und April, dass dieses neu erkämpfte Recht wenig Gebrauch findet. In Berlin wurde das höchste Ergebnis festgestellt:
Ganze neun Personen meldeten sich! Anhand dieser entblößenden Zahlen lässt sich feststellen, dass Minderheitenpolitik diesem Land nicht sonderlich weiterhilft und diese Gesetzesänderung mehr bürokratischen Stress als einen wirklichen Nutzen mit sich bringt. Überraschung!

Es scheint fast so, als wäre die Thematisierung von “Diversen” im öffentlichen Diskurs gar nicht einer ernsten Sorge um solche Minderheiten geschuldet, sondern eher einer politischen Agenda.

6 Antworten

  1. Alice Day sagt:

    Immerhin 9 Personen in ganz Berlin die ganz zwingend überall UniSexToiletten brauchen.
    Die Milliarden dafür sind sicher viel viel besser angelegt, und schaffen weit mehr Geschlechtergerechtigkeit, als bspw. neue Frauenhäuser um so manche neue Muslima vor Zwangsheirat, Genitalverstümmelung , Ehrenmord oder einfach nur normal Scharia-Züchtigung zu schützen. Mal ganz abgesehen von “ehelicher” Gewalt auch bei uns, iss ja nicht so, das Gewalt gegen Frauen ein rein muslimisches Privileg ist. Nur scheint es dort entschieden weiter verbreitet/akzeptiert. Aber egal, wer die betroffene Frau prügelt oder gar mordet, es ist wichtig zu wissen, das die wahre Gewalt von uns allen ausgeht und diese zuvorderst bekämpft werden muss. Uni-Sex-Klos sind ein entschieden wichtigerer Schritt gegen strukturelle Gewalt, als rein egoistisch mehr Frauenhäuser zu fordern.

    • Liana Schütz sagt:

      Da sprechen Sie einen wichtigen Punkt an!
      Geschlechtergerechtigkeit schafft man nicht durch sinnfreie Symbolpolitik, sondern durch Investition in Sinnvolles, wie die gebrachten Beispiele. Und ja da ist auch die Doppelmoral der Parteien die so etwas fordern klar. Anstatt solche Umstände und echten Probleme zu bekämpfen, wie sie leider überwiegend in muslimischen Haushalten vorkommen, schreit man Willkommen und beschäftigt sich dann lieber mit Unisex-Toiletten. Man ist doch weltoffen und kein böser Nazi!

  2. Aln0 sagt:

    Ich frage mich allerdings, wie viele Personen befragt wurden und welchen Anteil diese neun Personen bilden. Im Artikel könnten das 9 Personen in ganz Berlin, sowie 9 von 9 Befragten sein. Aber sonst stimme ich mit der Meinung des Autors überein: das ,,diversen-Gesetz” ist Grütze.

  3. John sagt:

    Das überrascht keinen rational denkenden Menschen wirklich.

  1. 25. April 2019

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