Elon Musk lässt grüne Idealvorstellung platzen: Speichermöglichkeiten reichen doch nicht aus

2 Antworten

  1. callmegreta sagt:

    Wie wäre es mit Stromgewinnung aus Schüler-Hüpfen? In Australien vielleicht in Kombination mit Kängurus? Die können den Überschuss dann gleich in ihrem Beutel speichern…

  2. Michael Weinberger sagt:

    100 MW ist eine Leistungsangabe und für eine Batterie nicht das wichtigste Datum. Entscheidend ist die speicherbare Arbeit, üblicherweise in Wh angeben. In einigen Q-Medien wurden 126 MWh für die Batterie genannt. Auch geschrieben wurde, dass die 30000 Haushalte für 10 Minuten (i.W. zehn) versorgt werden können. Das den Journalisten nicht vor Lachen die Maus aus der Hand fällt…In der Zeit kann ich mich vielleicht noch über Whatsapp für unbestimmte Zeit verabschieden, mehr aber auch nicht.
    Und, mit 100 weiteren Batterein kannst auch nicht ein Viertel der Bevölkerung _realistisch_ versorgen. Australien hat einen Stromverbrauch von 224 TWh/a, also 614 GWh/d. (en.wikipedia). Für ein Viertel davon bräuchte man 1218 Batterien zum Schnäppchenpreis von 182 Mrd EUR. Aber selbst, wenn ich mit nur 10 Min. Überbrückungzeit rechne komm ich bereits auf 210 und nicht 100.
    Das ganze Projekt ist sowas von daneben, dass es sich auch perfekt für DE eignen würde 😉