Droht jetzt seine Verhaftung?

Von Sven Tigelaar | Nach einer Abwesenheit von circa einer Woche, ist Interimspräsident Guaidó in seine Heimat Venezuela zurückgekehrt. Offenbar hat er sich mit Verbündeten getroffen, um ein scheitern der Revolution, im Falle dass ihm selbst etwas passiert, zu verhindern.
Nun sucht er wieder Rückendeckung um die sozialistische Diktatur in Venezuela zu beenden.
Ebenfalls rief er seine Anhänger dazu auf, ihre Proteste wieder in der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Die Opposition fühlt sich aktuell „stärker als je zuvor“ da immer mehr Menschen sich offen gegen den sozialistischen Machthaber aussprechen.
Guaidó bekam eine Ausreisesperre nach seiner Vereidigung auferlegt. Das würde den Behörden nun erlauben den Interimspräsidenten zu verhaften. Um
dies zu verhindern versicherten die USA, die EU und weitere Länder Unterstützung,
Sollte es jedoch trotzdem zur Festnahme kommen, könnte die Situation komplett eskalieren. Die Parteien könnten zu den Waffen rufen, und ein Krieg gegen das eigene Volk wäre für Maduro die Gelegenheit über Terror seine Macht zu festigen. Durch einen Bürgerkrieg könnte Maduro seine Feinde ausschalten und an der Spitze des Staates bleiben.
Jedoch ist erst einmal abzuwarten wie sich die Situation entwickelt. Sollten nämlich auch Militärs oder andere Behörden ihre Kooperation mit dem Regime beenden, würde die Macht Maduros so stark schwinden, dass es ihm nicht möglich sein wird seine Macht auf Dauer zu halten.