Die Impfpflicht und die Spaziergänger: Kommt jetzt die Wende?

1 Antwort

  1. Holger sagt:

    Ich empfinde es als tröstlich und erbaulich an einem Spaziergang teilzunehmen. Hat man über die letzten zwei Jahre in seinem Bekannten- und Freundeskreis den ein oder anderen Gashahndreher (Leute, die frei von Zweifeln sind und Leuten wie Drosten, Wieler und Lauterbach als unumstößliche Wahrheitsverkünder jedes Wort glauben, UND jedem asozialen Impfunwilligen jede nur erdenkliche Strafe angedeihen lassen würden) identifiziert und nach und nach den Kontakt zu so jemanden einschlafen lassen, ist man doch froh über jedes freundliche Gesicht, was mit einem im selben Boot sitzt.

    Die Anzahl der Leute auf den Straßen ist nicht wirklich aussagekräftig. Man darf nicht davon ausgehen, daß jeder der NICHT dort mitläuft, mit den Maßnahmen einverstanden ist. Viele Leute an den Fenstern recken den Daumen nach oben und freuen sich über den Protest. Häufig auch aus den Autos heraus, die wegen dem Spaziergang vorübergehend von der Polizei aufgehalten werden. Es gibt auch Leute, die die Spaziergänger im vorbeigehen alle zu Verrückten erklären und sie einsperren lassen würden. Aber die sind seltener als die freundlichen Gesichter. Dazu kommen noch die ganzen Bekannten, die vielleicht in Behörden oder Ämtern arbeiten und aus Angst um ihre Jobs lieber nicht Gesicht zeigen.

    Nazis sind auf den von mir besuchten Spaziergängen noch nicht gesehen worden. Und die von den Medien beschriebenen „stadtbekannten Rechten“ werden zwar immer wieder erwähnt, aber nicht fotografiert. Der Yeti läßt grüßen.
    Mal davon abgesehen, daß (wenn überhaupt!) DIE bei UNS mitlaufen. Und das kann man nun mal nicht unterbinden.
    Natürlich gibt es in solch großen Gruppen auch Menschen, die jede noch so abgefahrene Geschichte ernstlich glauben und auch noch dumm genug sind, sie der Presse gegenüber lang und breit zu erklären. Aber von 100 Leuten trifft dies vielleicht auf 5 zu. Und genau diese Leute werden dann in den Medien als beispielhaft vorgestellt.
    Was dazu dienen soll die Teilnehmer als hirnlose Spinner darzustellen, ist für mich jedoch eher ein Armutszeugnis für die Bildungspolitik dieses Landes.

    Ich kann nur jedem (ver-)zweifelnden Menschen raten, sich die Spaziergänger selbst anzuschauen und anschließend die Berichterstattung der örtlichen Presseerzeugnisse dazu durchzulesen. Wenn diese Schmutzwerfer die Wahrheit in diesem Punkt schon so dermaßen verzerren, sollte man sich als nächstes fragen, worüber vielleicht denn noch so gelogen wird.

    Besonders enttäuschend finde ich die Antifa. Früher dachte ich, daß die sich größtenteils aus dem eher studentischen Umfeld rekrutieren. Wenn diese Gestalten allerdings jemanden mit dem Grundgesetz im Arm für einen Nazi und/oder Reichsbürger halten, dann scheinen diese Leute nicht besonders intelligent zu sein. Und der Ruf „Frieden, Freiheit, KEINE Diktatur“ sollte auch ein Hinweis für die Gesinnung der Teilnehmer sein. Die heutige Antifa erinnert mich eigentlich eher an die
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmabteilung
    Nur halt nicht mehr in Braun, sondern jetzt in Schwarz.
    Ekelhaft.

    Geht zu den Spaziergängen hin. Macht mit. Nicht provozieren lassen. Und wiederkommen.