Die Grüne Ideologie und der Totalitarismus des 21. Jahrhunderts

Von Max Zimmer | Seit Monaten taumelt Deutschland (wohlgemerkt nur wir) in grüner Weltverbesserer-Manier. In keinem anderen Land Europas oder der Welt folgen so viele instrumentalisierte Schulschwänzer den Aufrufen Gretas, und “protestieren“ für mehr staatliches Eingreifen im Sinne des Klimas. Auch ist das Thema nirgendwo so dauerpräsent wie in den deutschen Medien, und auch grüne Parteien werden, vielleicht bis auf wenige Ausnahmen, nirgendwo mit so vielen Prozenten gewählt wie hierzulande. Gleichzeitig versucht Deutschland, oder zumindest sein grüner Teil, in “Europa“ – gemeint ist die EU – aufzugehen. Das Vaterland abschaffen oder eben alles zum Vaterland machen: am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

Dabei klingt das doch auch alles so schön. Die Bäume, die Bienchen und gleich die ganze Welt retten – das ist unsere Berufung! Dabei werden auch gleich all jene bösen Normen der alten weißen Männer abgeschafft, Klimaschutz und Geschlechtervariationen kennen beide keine Grenzen! Allgemein sind Grenzen ja so ein regressives Konzept. Nicht nur müssen wir die Welt retten, es sollen auch alle Menschen der Welt ein unbeschränktes Aufenthaltsrecht für Deutschland haben.

Das sind, mal grob heruntergebrochen, die Kernthemen der Grünen. Schöne Worte für üble Ideen. Hinter dem Größenwahn vom Weltretten steckt nämlich eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Freiheit und Souveränität. Zwar ist es selten, dass Grüne Ideologen selbst offen über ihre Vorhaben und Ideen sprechen, aber wenn es denn dann doch mal vorkommt, wissen wir auch nicht zuletzt anhand der Wahlprognosen, was die Stunde geschlagen hat. So schlägt der bekannte Journalist und Grimme-Award-Träger Mario Sixtus auf Twitter folgendes vor: 

So sieht grüne Politik aus, wenn die Maske fällt. Der Totalitarismus steckt im Klimawahn, und in der Vorstellung, auf Biegen und Brechen die Welt retten zu können. Bereits mit dem Konzept des Paritätsgesetzes haben die Grünen ihre zutiefst undemokratische Haltung gezeigt. Und aktuell sieht man sie immer wieder. Die grünen Apologeten werden entweder gewählt, oder rufen die Klimarevolution aus, und errichten so eine Diktatur des Ökotariats. Das ist die Situation in der wir uns befinden, und kein überzeugter Demokrat kann sich noch länger auf die Seite derer stellen, die von morgens bis abends den Diskurs mit Panikmache und Massenaufmärschen dominieren, die politischen Gegnern die Legitimität absprechen oder gar mit Gewalt gegen sie drohen, die fordern Andersdenkende zu diskriminieren, und die Millionen von Menschen mit vereinfachenden Formeln verführen. Und es handelt sich bei der betreffenden Gruppe im Übrigen nicht um die AfD oder die “Rechtspopulisten“.

3 Antworten

  1. Frank Niedermayer sagt:

    3 von 4 Deutschen haben nicht die Grünen gewählt. 3 von 4 deutschen Journalisten erzählen uns aber das grüne Märchen in Dauerbeschallung. Die Partei hat also einen großen Vorteil, der Wahlkampf wird Ihnen weitestgehend abgenommen.

    Und was macht die Union nun? Ich befürchte, sie biedert sich dem grünen Zeitgeist an. Sie erkennt nicht, dass es eine große Sehnsucht nach dem Widerwort gibt. “Es reicht, bis hier hin und nicht weiter” Genug jetzt mit dem Hype um eine ferngesteuerte “Jugend”, die gegen jeden Sinn und Verstand auf Klimapanik macht. Wieviele es tatsächlich sind, das würde ich gerne mal wissen, daher die Jugend in “”.

    Nein, diese Jugendlichen werden auch noch von der ehemaligen Vorsitzenden der CDU und “unser aller” Bundeskanzlerin (leider) bestärkt die Schule zu schwänzen. Das leider bezieht sich übrigens auf beides, dass sie das jugendliche Panikorchester unterstützt und dass sie unsere Bundeskanzlerin ist.

    Was für eine Bilanz- sie hat es geschafft Europa zu entzweien, Deutschland und ihre eigene Partei, ja sogar die große und älteste Partei Deutschlands, die SPD hat sie irgendwie mitzerstört. Das muss man erstmal schaffen.

    Ihr seid noch jung, ich bin einer von denen, die schon etwas länger hier leben, aber noch nicht furchtbar alt sind. Genau in der Mitte. Und ich kann diese ewigen Phrasen der Kanzlerin einfach nicht mehr ertragen, muss sie aber eben leider schon länger anhören.
    Angela Merkel hat nie regiert, sie hat verwaltet. Es gibt nicht ein Thema das sie gesetzt hat. Sie hat ihr Fähnchen in den Wind gehängt und dann danach entschieden. An der Gagrede in Harvard konnte man das wunderbar erkennen, eine Ansammlung von Beifall heischenden Plattitüden. Und genaue diese intellektuelle Leere rächt sich nun, da wo die Grünen “Mach mit, wir retten das Klima und die Bienchen” anbieten. Man ist so an das Merkelsche Nichts gewöhnt, dass nicht nur dieser Unsinn verfängt, sondern auch der normale Menschenverstand fast nicht mehr gehört wird. Ihr müsstet normalerweise viel mehr Aufmerksamkeit erhalten.

    Das Dilemma der CDU ist, sie kann sich von Angela Merkel nicht lösen. Die Partei kann nicht sagen, ihr habt uns zwar gewählt, aber das was wir da so in den letzten Jahren gemacht haben, das war in vielen Bereichen absoluter Murks. Genau das müsste die CDU tun, denn es war Murks, besonders die Energiewende und natürlich vor allem die Flüchtlingspolitik. Man kann das aber alles weiter ausführen, die Griechenland-“Rettungs”-Politik, die Digitalisierung, die marode Infrastruktur insgesamt, die wahnsinnige Steuer und Abgabenbelastung usw., usw.

    Die CDU stand einmal für christdemokratische Werte, for Christ’s sake, die Partei trägt das im Namen. Sie stand einmal für die soziale Marktwirtschaft, die mit einem sehr erfolgreichen Markt den Wohlstand erarbeitet hat, auf dem wir uns nun satt und wohlgefällig ausruhen, aber immer mehr von der Substanz leben.
    Sie war die Partei der inneren Sicherheit, die für die Durchsetzung von Recht und Ordnung eintrat und sie hat auch das soziale Element der sozialen Marktwirtschaft bedient.

    Die CDU war nie eine rechte und konservative Partei, sie war eine Volkspartei. Es gab aber eine Zeit vor Merkel, da wurde der rechte und konservative Flügel nicht mit Füßen getreten. Da hat man ihm z. B. das überlassen, was seinen Wählern am wichtigsten war, die innere Sicherheit. Man hat auf Experten gehört, wie Herrn Maaßen und hat sie nicht übel verleumdet und gemobbt.

    Ich schreibe hier als Kommentar wenig über die Grünen, mehr über die CDU, ich weiß.
    Vor 24 Jahren bin ich als 18-jähriger in die Junge Union eingetreten, 4 Jahre war ich dabei, bis mich die Spenden-Affäre Kohls angewidert hat. Gewählt habe ich zumindest mit der 1. Stimme noch nie etwas anderes als die Union. Erst CDU und seitdem ich in Bayern wohne CSU.
    Die CSU hat es im letzten Jahr noch versucht, die ganze Union irgendwie in eine andere Richtung zu bringen. Die geballte Medienmacht, die auf Seehofer und die CSU eingedroschen hat als gäbe es kein Morgen mehr, hat auch die Bayern zahm gemacht.

    Bei den Europawahlen habe ich nicht gewählt, das erste Mal seitdem ich wählen darf. Ich konnte einfach bei der Abwägung aller Dinge selbst mit Bauchschmerzen (so wie es in den letzten Jahren immer war) mein Kreuz nicht mehr machen.

    Um zu einem Ende und einem Punkt zu kommen, ja die Grünen sind gefährliche Ideologen und man kann nicht genug vor ihnen warnen. Das größere Problem ist aber das intellektuelle Vakuum, dass die Union ist. Ein Kurz für Deutschland, das wünschte ich mir für den Moment. Er zeigt in Österreich, wie man erfolgreich liberal-konservative Angebote machen kann, die der Wähler honoriert und wählt.

    Die Union, die hat, so fürchte ich, für den Moment fertig.
    Zitieren wir zumindest hier mal die Kanzlerin, nichts muss so bleiben, wie es ist. Ja, dieser Satz stimmt. Merkel wird vergehen und auch der grüne Hype. Und zumindest ihr macht Hoffnung. Junge Frauen und Männer denen ich in der Zukunft gerne die Führung unsere Landes anvertrauen würde und die mit Sicherheit das intellektuelle Potenzial haben, neue positive Ideen zu entwickeln, die gut für unser Land sind.

    Ohne euch für eine Partei vereinnahmen zu wollen, ihr zeigt in euren Beiträgen nicht nur Respekt vor den unvergänglichen Werten, besonders der Freiheit, sondern auch dass Ihr diese Werte versteht.

    In diesem Sinne, macht so weiter. Ihr gefallt mir.

  2. DJ_rainbow sagt:

    Ihr seid die letzte Hoffnung im Kampf gegen die Vergretelung und die Rezolisierung der Jugend und damit für eine lebenswerte Zukunft!

    Bitte macht weiter, bitte gebt nicht auf!

    Ein mittelalter weißer Mann

  3. Thomas Jacobs sagt:

    Auch wenn es abgedroschen klingt oder es bedeutet, Eulen nach Athen zu tragen:
    Nicht unbeträchtliche und einflussreiche Teile der neulinken/antiautoritären APO, die ebenfalls schon, ihrer Logik folgend, einen Zusammenhang zwischen Kapitalismus, Naturzerstörung, Nationalismus konstruierten, wanderten in die Grünen. Lange Jahre lasen sich -im Grunde bis heute- die vitae grüner Prominenz wie Fortsetzungsromane ehemaliger APO-Aktivisten; bei grünen Wählern war/ist es ähnlich. Die Realos waren oft genug nur die (scheinbar) geläuterten oder gemäßigten “Alt”-Achtundsechziger, die einen erzwungenen Frieden mit dem System machen mussten, um an die Macht zu gelangen, ohne jedoch ihre Ziele aufzugeben! Nur der Weg, diese zu erreichen war ein anderer! Statt offene Revolution der “Marsch durch die Institutionen” als “stille”, permanent linke Evolution im Mantel der “Planetenrettung”! Der weltumspannende Machtanspruch blieb also derselbe! Wen wundert es da, dass sich hinter den Larven der grünen Hoppsasa-Politiker immer noch oft genug neulinkes Gedankengut und ihre Ziele verbergen, die immer wieder Enteignung, Entnationalisierung, Entindustrialisierung etc. zum Thema haben! Wenn viele Grüne die politischen Hosen herunterlassen, sieht man eben doch noch die roten Ä……… : Umweltpolitik als Mittel der Systemveränderung und der Machtverschiebung zugunsten rosaroter Wölfe im grünen Schafspelz???!!! Zu verdanken haben wir den Hype um die Grünen letztlich der Presse/den Medien, die seit Beginn der grünen “Ökorevolution” diese Partei tragen, wie Antje Vollmer (ehem. DKP Mitglied) vor einiger Zeit bekundete. Auch das ist erklärbar: Gingen doch viele APO-Aktivisten aus der zweiten Reihe in die Medien und die Presse, um dort die alten Genossen politisch zu stützen und gesellschaftsfähig zu machen! “Nichts Neues unter der Sonne” möchte man rufen, fühlt sich aber ungehört oder wird als unbelehrbarer “Altrechter” abgetan!