Die bärtige Maria: Woke Weihnachten 

1 Antwort

  1. Ariane Silbermehr sagt:

    Welche Hybris, sich mit der Mutter Gottes zu vergleichen, sich in der Mutter Gottes „wiederfinden“ zu wollen.
    Es gibt nur eine Frau – und ja, es war ohne Zweifel und eindeutig eine Frau – die das Privileg und die Bürde hatte, den Sohn Gottes zu empfangen und zu gebären. Die Bürde, weil sie ihn begraben musste; das Schlimmste für eine Mutter ist, wenn sie ihr eigenes Kind nicht nur leiden sehen, sondern auch noch begraben muss. Sie brachte, aus Sicht einer Mutter, das ultimative Opfer.
    Maria ist die Mutter Gottes: nicht weniger, aber auch nicht mehr! Die Mutter Gottes, nicht Gott selbst!
    Deshalb bitten wir sie um Fürbitte für uns selbst und andere; wir beten sie nicht direkt an, wie wir es mit Gott tun. Das wird im Rosenkranzgebet sehr deutlich. Wir gedenken ihrer in der Andacht.
    Maria war weder lesbisch, noch binär, noch hatte sie das Gefühl, im falschen Körper zu leben. Sie war ein Mensch, eine Frau und ohne jeden Zweifel heterosexuell, ob das der woken Community jetzt passt oder nicht und es ist eine Anmaßung, ihr irgendetwas anderes zuzuschreiben oder zu unterstellen.
    Es geht nicht darum, Schwule, Lesben, Binäre oder keine Ahnung, wen sonst noch abzuwerten oder zu diskriminieren. Es geht um die Tatsache, das Maria das alles eben nicht war.
    Es wäre eine Anmaßung, sich mit ihr identifizieren zu wollen. Es gibt nur EINE Mutter Gottes, nämlich Maria, und das sind wir alle ausnahmslos nicht!