Deutschland verweigert Inhaftierung deutscher ISIS-Terroristen

Von Manuel Freund | Es ist eine Wohltat: Die USA und ihre Verbündeten haben den so genannten Islamischen Staat besiegt. Monatelang prägte diese Terrormiliz die Nachrichten. Das besondere an ihr war, dass sie durch das Internet und Anwerber in Europa auch außerhalb des Nahen Ostens Anhänger gewinnen konnte. Aus Frankreich gibt es ganze 1910 IS-Anhänger, aus Deutschland sind es knapp 1000 und aus Großbritannien ca. 850. Diese wurden in die vom IS besetzte Gebiete gelockt und erhielten dort eine Ausbildung zum Terroristen. Man lernt, wie man Köpfe richtig abhackt und dass Leuten, die sich eine Zigarette anzünden, die Hand abgehackt gehört.


Nachdem die USA diese Terrormiliz weitestgehend zurückgedrängt haben, gibt es natürlich auch Kriegsgefangene. Und leider sind unter diesen nicht nur Syrer, Iraker, und Afghanen, sondern auch 1800 Europäer. Die USA fordern nun, dass die entsprechenden Länder die Gefangenen aus dem eigenen Land in ihre Gefängnisse aufnehmen. Trump bemerkte, dass die USA für die tausenden von Gefangenen nicht die nächsten 50 Jahre Milliarden von Dollar ausgeben wolle. Aufgrund der Schwere der Straftaten, die von Vergewaltigung und Folter bis zu Massenmord reichen, müssen fast alle der Gefangenen in Hochsicherheitsgefängnissen aufbewahrt werden. Das ist mit enorm hohen Kosten verbunden, doch sollte das doch gar kein Problem für Deutschland sein.

Gerade wir betonen doch unsere Zusammenarbeit mit anderen Ländern und Solidarität. Wir wollen eine gemeinsame europäische Flüchtlingsquotenregelung, wir transferieren Unmengen Geld an die wirtschaftlich schwachen Länder in der EU und die deutschen Arbeiter dürfen jeden Monat einen saftigen Teil ihres Gehalts für Entwicklungshilfe spenden.

Aber nein, vor allem Deutschland und Frankreich weigern sich, die Gefangenen aus ihren Ländern zu übernehmen. Die USA haben für uns die Drecksarbeit erledigt und die deutschen Terroristen gefangen und jetzt weigert sich Deutschland auch noch, die eigenen Straftäter aufzunehmen, na das ist mal solidarisch. Ich befürchte, dass Deutschland sich nur aus Prinzip weigert, denn der Antiamerikanismus und ganz besonders der allgemeine deutsche Hass gegen Trump sorgen dafür, dass man mit diesen nicht einmal mehr vernünftig diskutieren kann.


Trump konterte mit folgender Idee: Er setzt die ISIS-Kämpfer an den entsprechenden Grenzen aus und Deutschland und Frankreich kann die eigenen Straftäter diesmal selbst einfangen. Klingt natürlich erstmal einfach nur gemein. Doch Boshaftigkeit wird kaum Trumps Intention sein. Vielmehr wird er damit zeigen wollen, dass die USA Deutschland schon den Gefallen getan hat, die Terroristen einzufangen. Wenn wir jetzt nicht einmal bereit sind, die Gefangenen zu übernehmen und Amerika für die Arbeit zu danken, indem wir ihnen noch mehr Arbeit aufdrücken, dann kann Deutschland sich um seine Probleme selbst kümmern.


Ich hoffe Deutschland und Frankreich besinnen sich und zeigen doch, dass sie auch solidarisch gegenüber unserem „größten Gegner“ sein können. Klar würde das Extra-Kosten bedeuten, aber wenn wir Griechenland, das so ziemlich gar nichts für Deutschland getan hat, ein Haufen Kosten abnehmen können, dann können wir einem Land, dass den Job unserer Polizei/Bundeswehr übernommen hat, auch ein wenig entgegenkommen.

1 Antwort

  1. nordseeschwalbe sagt:

    eine Schande ist das