Der erste Willkommenskultur-Terrorist

Von MAX ROLAND |  Fast hätte ein Schulausflug tödlich geendet – eine Schulklasse in Italien fuhr von einer Exkursion zurück, als der Busfahrer die Route änderte und erklärte, dass die Schüler nun Geiseln wären. Er schüttete Benzin im ganzen Bus aus und verkündete: „Hier kommt niemand lebend raus“. 

Der Täter, der einen italienischen Pass und senegalesischen Hintergrund hat, schrie auch: „Das Sterben auf dem Mittelmeer muss aufhören“. Sein Motiv: Er war gegen die Migrationspolitik der rechten, italienischen Regierung, insbesondere gegen Lega-Innenminister Salvini. 

Die verständigte Polizei konnte den Täter überwältigen, nachdem dieser den Bus in Brand gesetzt hatte. Die Kinder, die um die Zwölf Jahre alt waren, sowie die drei Begleiter konnten jedoch alle aus dem Bus fliehen. 

Der Mann, der bereits u.A. wegen sexuellem Missbrauch von Kindern vorbestraft sein soll, ist anscheinend offiziell der erste Willkommenskultur-Terrorist. Schulkinder anzünden, weil man die Migrationspolitik verurteilt – das ist ein Novum. Doch kein Politiker wird sich zu dieser Tat äußern, vermute ich. Nein, die Tat wird ignoriert werden – und jede Debatte darüber mit einem „aber Christchurch“ relativiert werden. 

1 Antwort

  1. nordseeschwalbe sagt:

    Oh Mann. Das ist einfach pure, skrupellose Gewalt, die GAR nichts mit „Schutzsuchen“ sondern nur noch mit brutaler Erpressung zu tun hat.