Demokratie? Nicht für den Pöbel!

6 Antworten

  1. Dustin sagt:

    Ein wirklich trauriges Zustandsbild, ich erlebe diese Anspruchlosigkeit ggü. der Demokratie und die Aufgabe der eigenen Mündigkeit selbst in meinem Umkreis. Solange es aber Leute gibt, die sich für die eigene Urteilsfähigkeit einsetzen und sich gegen Tendenzen einer sog. objektiven Wahrhaftigkeit im Sinne eines Expertendiktates stemmen, habe ich noch Hoffnung.
    Daher kann ich nur meinen Dank an die Autorin richten, die gegen diese Selbstaufgabe der Menschen und der Demokratie stand hält, auch wenn sie vermeintlich in der Minderheit steht. Denn das ist definitiv nicht so!

  2. Thorsten sagt:

    Als Argument hätte man durchaus noch anführen können, dass selbst unsere Bundesminister (offensichtlicher denn je) keine Experten auf dem Gebiet ihres jeweiligen Ressorts sind und kostspielige Berater für Entscheidungen heranziehen und bezahlen müssen.
    Traurig aber auch wahr. wie so vieles.

  3. Carlos Rodriguez sagt:

    Nach der Logik der „Experten“-Befürworter wäre ja der Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ hinfällig – oder?

  4. Karina sagt:

    Liebe Frau Green, halten Sie durch. Und sehen Sie es positiv: Ihre Mitschüler liefern Ihnen doch immer reichlich Stoff zum Schreiben!

  5. Azhayo sagt:

    Das Problem ist das bei der Generellen Kritik an Volksentscheiden nur vorgegebene Argumente von den Lehrern übernommen werden. In Wirklichkeit muss man dass nur richtig organisieren und zwar so dass alle Vertreter der Debatte die Möglichkeit haben ihre Meinung zu nennen und die Folgen zu bestimmen. Dann braucht man Experten nur zur Korrektur krasser Lügen wie Boris Johnson NHS Lüge. Vom Prinzip her kann das funktionieren nur hat die Tory Regierung in Großbritannien nicht funktioniert wie das Prinzip funktioniert und versucht es nun mit lauter Scheinargumenten zu überdecken. Once in a Generation Argument und ähnlicher Blödsinn. In Deutschland wäre für viele Politiker das Problem das strukturelle Fehler längst keine Mehrheit mehr hätten. Zum Beispiel :Bildungsförderalismus usw.

  6. Marcel Arndt sagt:

    Das mag in vielen BRD-Schulen so sein. Ein Trost vielleicht: das Lernen geht danach weiter und der beste Lehrer/Lehrmeister ist das Leben selbst. Da draussen gibt es viele Maurer, Maler, Bäcker, Verkäufer, Klempner, Elektroingenieure… u.v.m. Die lassen sich glücklicherweise von solchen linken Halbstarken nichts sagen… Also Kopf hoch. – P.S.: Natürlich gibt es auch noch Ärzte, Rechtsanwälte, diverse Wissenschaftler (alles im maskulinen Genitivum.. 😉 ) … Also Kopf hoch!