Bundeszentrale für politische Bildung betreibt mit Kampagne absurde Identitätspolitik

Von Sebastian Thormann | Vor einiger Zeit hat die Bundeszentrale für politische Bildung eine Social-Media-Kampagne mit dem Namen “Say My Name” gestartet. Diese Kampagne propagiert das Narrativ einer Unterdrückung von Frauen, Muslimen und Dunkelhäutigen durch unsere Gesellschaft. Das ganze gipfelt in dem Konzept der Intersektionalität in der man umso mehr Opferstatus beanspruchen kann, je mehr vermeintlich unterdrückten Gruppen man angehört. Die angeblichen “privilegierten” Unterdrücker, das sind natürlich die weißen Männer in einem System das durch und durch sexistisch, rassistisch, LGBT-feindlich, etc, sei.

Ein Beitrag mit dem Titel “Fragen die ich mir schon immer hätte stellen müssen” fordert dazu auf zu hinterfragen wie man “als weißer Mensch privilegiert” ist und wie man “durch rassistische Sozialisierung selbst unbewusst rassistisch” ist. Ein Kommentar darunter lobt den Beitrag, kritisiert allerdings die ungegenderte Sprache. Ein anderer Beitrag prangert angeblich rassistische “Mikroaggressionen” wie z.B. “Du sprichst aber gut Deutsch” an. Dieses Kompliment etwa hat laut der Beschreibung enorme “negative Folgen für die psychische Gesundheit”. 

Eine Gesellschaft durchzogen von diskriminierenden Strukturen

Es kommt aber noch besser, denn wieder ein anderer Beitrag ruft dazu auf  “zu verlernen”. Es heiß dort: “Bleib dran, Dinge zu verlernen. Wir sind alle in einer Gesellschaft aufgewachsen, die immer noch durchzogen ist von diskriminierenden Strukturen. “

In einem weiteren Beitrag wird auf das Konzept der “White Fragility” verwiesen und auf das gleichnamige Buch der amerikanischen Autorin Robin DiAngelo. Und es lohnt sich einen Blick darauf zu werfen, was so in diesem Buch steht, gerade weil es in letzter Zeit in den USA an Prominenz gewonnen hat. So malt DiAngelo das Bild einer durch und durch rassistischen Gesellschaft, in der u.a. die “Ideologie des Individualismus” verhindere, dass die Gesellschaft das nötige “Wissen über Rasse” erlange. Sie behauptet z.B. auch allen Ernstes, dass Rassismus in der heutigen Zeit schlimmer wäre, als die Rassentrennung in Zeiten von Jim-Crow-Gesetzen, also schlimmer als staatlich verordnete Diskrimierung.

Der Widerspruch zu ihrem Gedankenkonstrukt, nämlich die Tatsache, dass Afro-Amerikaner in hochrangige Ämter aufgestiegen sind, wird auf besondere Weise negiert: Colin Powell, ehemaliger US-Außenminister, Clarence Thomas, Richter am Supreme Court, und sogar Barack Obama würden alle den “Status Quo” dieses rassistischen Systems unterstützen und wären Rassismus auf keine “signifikante Weise” begegnet. Barack Obama unterstützt stillschweigend Rassismus gegen Schwarze? Geht’s noch absurder? Dass ist die ideologische Grundlage der Identitätspolitik, die von der Kampagne der Bundeszentrale für politische Bildung hier propagiert wird.

Finanziert und unterstützt von unseren Steuergeldern

Ein andere Beitrag zitiert eine gewisse Angela Davis mit den Worten: “In einer rassistischen Gesellschaft reicht es nicht aus, nicht rassistisch zu sein. Wir müssen antirassistisch sein”. 

Davis, langjähriges Mitglied der kommunistischen Partei in den USA, kandidierte zweimal als kommunistische Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten. Die CIA schätzt, dass zeitweise mehr als 5% des Sowjet-Propaganda-Budgets für ihre Unterstützung ausgegeben wurde und sie erhielt in Moskau den “Lenin-Preis” der Sowjetunion und lobte dort den „glorreichen Namen“ des Gründers der UdSSR. Auch von Walter Ulbricht lies sie sich schon in der DDR auszeichnen. In den 70ern war sie auch in terroristischen Aktivitäten verstrickt, sie kaufte die Tatwaffen für Morde der Black Panther. Heutzutage unterstützt sie außerdem die israelfeindliche BDS-Bewegung.

Motto der Kampagne ist auf Instagram “Let’s empower each other”. Bemerkenswert also wer so als Inspiration für “Empowerment” herhalten kann.

Das alles wird finanziert und unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung, also mit deutschem Steuergeld. Die meisten Politiker werden wohl kaum etwas davon gehört haben, stattdessen macht das Ganze mehr den Eindruck als hätten sich linke Aktivisten mit ihrem Projekt verselbstständigt. Auch wenn diese Kampagne kaum Aufmerksamkeit erlangt hat, ist es beunruhigend, weil es gut möglich ist, das so etwas als ideologische – vermeintlich akzeptierte – Grundlage für weitere Info-Aktionen oder “Bildung” dient.

4 Antworten

  1. Weißer Rassismus – angeblich oder real?
    – George Floyd – ein Krimineller wird zum Märtyrer hochstilisiert.
    – “Black Lives Matter” = Rassismus pur.
    – Der von den Medien totgeschwiegene Rassismus.

    Details auf
    https://www.ysec.de/Lupe/
    am 10.07.2020

  2. Daniel sagt:

    Angela Davis ist bis heute eine antisemitische Marxistin. Hier die MDR Archivaufnahmen aus der DDR https://www.mdr.de/zeitreise/stoebern/damals/angela-davis124.html
    Davis findet Yasar Arafat einfach inspirierend.

  3. Daniel sagt:

    Passend zum Thema: Professor John McWhorter zu „white fragility“ :
    The Dehumanizing Condescension of White Fragility
    https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2020/07/dehumanizing-condescension-white-fragility/614146/

  4. werner plüss sagt:

    Immer wie mehr Freude!

    «…Ein anderer Beitrag prangert angeblich rassistische “Mikroaggressionen” wie z.B. “Du sprichst aber gut Deutsch” an. Dieses Kompliment etwa hat laut der Beschreibung enorme “negative Folgen für die psychische Gesundheit”…».

    Na ja, da werden wohl 80 % der SchweizerInnen mit dem diskriminierenden, rassistischen, psychisch gesundheitsschädigenden Urteil leben müssen «Du sprichst aber kein gutes Deutsch»

    Wenn man denkt bescheuerter geht s nicht mehr …

    Gruss aus der Schweiz