Berlins „Verkehrsberuhigung“ – Ich will Auto statt Damenrad!

1 Antwort

  1. Thomas Behrendt sagt:

    Liebe Frau Green,
    es war einmal vor langer, langer Zeit, da gab es noch keine grüne Verkehrspolitik sondern nur schwarze und manchmal rote, da konnte man ganz herrlich durch Berlin mit dem Fahrrad fahren. Das lag vor allem daran, dass Berlin im Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Städten sehr breite Straßen und viele Parks hat, so dass man ohne all zu viele Begegnungen mit den Autos quer durch die Stadt fahren konnte vor allem über die wenig befahrenen Nebenstraßen und die Parks. Nur ab und zu musste man mal eine große Straße kreuzen. Aber dafür gab es Ampeln. Die Radfahrer brauchten keine extra Radwege und Poller und extra Achtung-schilder, die meisten kannten von sich aus die Verkehrsregeln. Ich bin zum Beispiel jeden Tag von Steglitz in den Prenzlauer Berg mit Fahrrad zur Arbeit gefahren, außer bei Schnee und Eis. Einziges Problem: Kopfsteinpflaster und Schlaglöcher. Aber das wäre ja richtig teuer geworden: Asphalt und Teer zu gießen und dann noch mit der Dampfwalze drüber zu fahren. Nein, nein, das haben wir in Berlin inzwischen ganz eingestellt. Schlaglöcher kann es gar nicht genug geben, da geht doch früher oder später selbst der teuerste SUV kaputt. Da sind doch grüne Punkte und Stoneletts und Parkletts viel billiger. Mir tun nur die armen Bäume leid, die für die Parkletts sterben mussten.