Berlins Generalstaatsanwältin befürwortet Straffreiheit für Schwarzfahrer

Von MAX ROLAND | Tickets im Bus oder in der Bahn ziehen ist schon nervig.  Vor allem, wenn man dann noch ein Rentner den ganzen Betrieb aufhält, weil er sein Kleingeld zusammenkramt. Das findet auch Berlins Generalstaatsanwältin Magarete Koppers. Schon bei ihrer Amtseinführung haben wir über die Frau berichtet, weil sie in ihrer Zeit als Polizeipräsidentin wohl für den Tod mehrerer Beamter verantwortlich gewesen ist. Eine Frau, die sich um die wichtigen Dinge kümmert, ist in einer Stadt wie Berlin gerne gesehen. Polizisten sterben wegen giftiger Dämpfe auf Schießständen? Betriebsunfall, passiert. Viel wichtiger ist Frau Koppers die Frage der Schwarzfahrerei. Sie hat sich nämlich dafür ausgesprochen,  dass Schwarzfahren als Tatbestand „völlig abgeschafft“ werden müsste, so Koppers im Interview mit der „Berliner Morgenpost“. Der Grund: Entlastung der Justiz.

Schwarzfahren entkriminalisieren: Keine Konsequenzen fürs Schwarzfahren also. Wunderbar. Freut mich persönlich wirklich für all die Berliner, die jetzt quasi umsonst Bus und Bahn fahren dürfen, ohne größere Konsequenzen zu befürchten. Und das, weil ihre Generalstaatsanwältin, die bei ihrer Amtseinführung vom Grünen Justizsenator noch als „unerschrocken und tatkräftig“ gelobt wurde, den Rechtsstaat aufgeben will.

4 Antworten

  1. Frank Grossfuss sagt:

    Da werden die Schwarzfahrer (im eigentlichen Wortsinn) aber jubeln…

  2. karlchen sagt:

    Hm… wovon könnte die Justiz in unserer friedlichen Hauptstadt denn bloß überlastet sein? ?