Ben Shapiro wird gezwungen den Tempelberg zu verlassen

Von Sebastian Thormann | Der bekannte konservative US-Kommentator und Publizist Ben Shapiro, der auch jüdisch-orthodox ist, besuchte im Rahmen seiner privaten Israelreise den, für Juden heiligen, Tempelberg in der israelischen Hauptstadt Jerusalem. 

Bei der Führung auf dem Tempelberg hat anscheinend einer der Besucher aus seiner Gruppe angefangen zu beten. Daraufhin schritten die religiösen Wächter der islamischen Waqf-Behörde ein, und ließen diesen von der Polizei vorübergehend festnehmen. Die Gruppe wurde gezwungen ihren Rundgang vorzeitig zu beenden. Seitdem Israel Jerusalem komplett zurückeroberte, hat diese islamische Behörde dort nämlich aufgrund eines – mehr als fragwürdigen – Kompromisses das Sagen.

Als Protest gegen die Festnahme des Mannes, der gebetet hatte, begann Shapiros Gruppe hebräische Lieder zu singen, bis die Polizei ihn freiließ. Allerdings begegneten die Waqf seiner Gruppe auf ihrem Weg nach draußen mit aggressiven “Alla hu Akbar!”-Rufen, woraufhin die Gruppe das Singen fortsetze.

Diese aktuelle Geschichte macht einmal mehr die antisemitische Haltung der lokalen arabisch-islamischen Führung deutlich: Die islamische Waqf-Behörde verbietet Juden weiterhin, auf dem Tempelberg, zu beten. Das gleiche gilt übrigens für Christen. Dort gilt: Kein friedliches Zusammensein der Religionen und Beten nebeneinander, sondern Diskrimierung gegen Juden und Christen, die auf dem Tempelberg de facto keine Religionsfreiheit genießen. 

Und das mitten in Israel, dem freiheitlichsten Land der Region. Die israelische Regierung ist also sogar so “tolerant”, dass sie Intoleranz gegenüber ihren eigenen Bürgern toleriert, bloß um nicht entsprechende islamische Gruppen zu verstimmen.

1 Antwort

  1. nordseeschwalbe sagt:

    Israel ist ein Lehrstück dafür, dass Appeasement gegenüber einem unkooperativen Gegner die absolut falsche Taktik ist. Überall dort, wo sich die Israelis zurückziehen, machen sich militante Muslime breit – ob in Gaza oder auf dem Tempelberg – und der mühsam aufrechterhaltene Frieden wird gestört. (Frieden im Sinne eines möglichst gewaltlosen Zusammenlebens – etwas anderes ist m. E. in Israel nicht möglich.)